28. Januar 2012

Nivea Beauté ist weg :(

Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass Nivea die Kosmetiklinie Nivea Beauté weltweit eingestellt hat. Sehr schade... und die Wühlkisten mit den Resten sind inzwischen auch alle geplündert.

Das trifft mich hart, bisher habe ich für den Stay On Eye Pencil noch keinen brauchbaren Ersatz gefunden. Die Konsistenz war genau richtig und ich mag diese Holzstifte der anderen Anbieter so gar nicht. Wenn ich das früher mitbekommen hätte, dann hätte ich mich da noch rechtzeitig eingedeckt

26. November 2011

Advent

Ich bin wohl der einzige Mensch, der keine Weihnachtsdeko besitzt. Noch nicht mal irgendwelche Weihnachtskerzchen oder so.

Meine Schwester hat mir letzte Woche schon ins Gewissen geredet, dass das gar nicht geht. Man braucht doch zumindest einen Adventskranz - und wenn man nur 4 Kerzen in eine Schale stellt und ein bisschen Kugeln, Sterne etc drumrumdrapiert.
Öhm ja... ich war am Mittwoch auch brav unterwegs und habe geschaut, ob ich was nettes finde. Das war mir aber alles zu doof kitschig und dann muss man das 11 Monate im Jahr irgendwo verstauen. Ich habe es halt einfach nicht so mit dem ganzen Dekokram... bei mir steht auch nicht viel im Wohnzimmer an Deko in der Schrankwand rum.
Ich werde mir einen Weihnachtsstern kaufen, damit kann ich mich anfreunden. Aber einen ganz klassischen roten. Und ohne das ganze glitzerglitzer auf den Blättern.

Mir ist eingefallen, dass ich eigentlich noch eine Aussenlichterkette samt wasserdichter Zeitschaltuhr im Keller haben müsste. Da werde ich mich nachher mal auf die Suche machen. Wenn ich mich dunkel erinnere sind da aber ein paar Lämpchen kaputt. Mal schauen ob das Ding, wenn ich es denn finde, überhaupt noch funktioniert.

26. August 2011

Gewitter

Auf dem Heimweg - ein Regenbogen mitten aus unserer Wohnanlage und der andere gleich daneben.




26. Juni 2011

Promille Weg



Von unserer Wohnanlage führt ein kleiner Weg direkt ins Ortszentrum und zum Hintereingang eines Restaurants. Seit mehr als 3 Jahren hängt am Beginn dieses Weges dieses Schild und bisher hat sich auch niemand daran gestört.

Jetzt lese ich im lokalen Käseblatt, dass sich ein Anwohner durch dieses Schild so gestört fühlt, dass er sich bei der Gemeindeverwaltung lautstark beschwert hat. Er möchte nicht an einem Weg dieses Namens wohnen, da er ihn mit Begriffen wie 'Gewalt', 'Kriminalität', 'Drogen', 'Prostitution' etc assoziiert. *kopfschüttel*

Und tatsächlich soll nun ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, damit dieser Weg endlich einen offiziellen Namen erhält. Was bestimmt viel Geld kostet. Billiger wäre es, wenn diese humorlose Person uns von ihrer Anwesenheit befreien würde.

30. Dezember 2010

Endlich fertig

Endlich ist mein letztes Strickprojekt fertig geworden.

So sollte es aussehen:


Und so sieht es tatsächlich aus:


Das Stricken an sich ging relativ schnell, weil die Wolle recht dick ist und nur kraus rechts gestrickt wird. Zusammennähen und Besticken - das sind Dinge die ich NIE gerne mache. Deshalb lag die Decke schon ewig halb fertig herum.

30. Oktober 2010

Bookaholic

Wieso schaffe ich es nie, an der Buchhandlung im Bahnhof oder Flughafen einfach nur vorbeizugehen.
Das Resultat meines 1-tägigen Trainings in Frankfurt: 2 neue Bücher. Und das, obwohl das Bücherregal schon wieder aus allen Nähten platzt. Die Bücher stehen alle schon doppelreihig im Regal.
Bei Tauschticket stelle ich inzwischen nichts mehr rein, seit das Gebühren kostet und eine Tauschplattform für jeden möglichen Plunder geworden ist.
In letzter Zeit hatte ich ziemlich viele der alten Bücher zu meinen Eltern gekarrt wo sie dann von sämtlichen Familienmitgliedern geplündert wurden. Der Rest kam in die Bücherstube, die in dem Ort noch nicht so lange exisitert. Blöderweise muss die Bücherstube aus ihren Räumlichkeiten raus und wird in Zukunft viel weniger Platz zur Verfügung haben, also ist diese Absatzstelle auch schon wieder ausgereizt.

8. Mai 2010

Ziemlich erledigt

Ich habe die erste Woche im neuen Job hinter mich gebracht.

Am Montag hatte ich in Frankfurt "Welcome day". Da wurden alle neuen Mitarbeiter aus Deutschland und der Schweiz begrüsst und natürlich schon mit den ersten Schulungen beglückt. Eine sehr nette Geste fand ich, dass wir von der Personalabteilung einen Blumenstrauss erhalten haben.
Am Dienstag war ich dann in Lausanne um ein Studienzentrum zu besuchen das ich übernehmen werde. Dabei habe ich festgestellt, dass die Lücke zwischen passivem und aktivem Französischwortschatz doch sehr gross ist. Lesen und Verstehen geht noch super, nur das Reden fiel mir etwas schwer weil einfach die Vokabeln fehlen. Immerhin hat der Französisch-LK der ja doch schon ziemlich lange her ist doch seine Spuren hinterlassen. Danke, Didi.
Von Mittwoch bis Freitag war ich in Basel im Büro. Der Chef hat sich den ganzen Mittwoch Zeit genommen und mich von morgens bis abends mit Info zugeschüttet. Dazwischen gab es dann wieder irgendwelche Schulungen. Donnerstag und Freitag habe ich hauptsächlich damit verbracht, die riesige Liste an Trainings abzuarbeiten die ich absolvieren muss. Dafür haben sie dort ein recht geniales Online-System, man kann sich also jederzeit hinsetzen und selbständig die Trainings-Einheiten durcharbeiten. Sogar für den Blackberry kann man ein Training machen :)
Ja, Sylvia der Handy-Analphabet ist jetzt Besitzer eines Blackberrys. Mit dem Teil muss ich mich aber erst noch anfreunden, denn Telefone die mehr können als Telefonieren und SMS schreiben sind mir suspekt.

Nach der ersten Woche bin ich nun etwas platt - das war der Informations-Overkill. Bin gespannt was die nächste Woche bringt. Schön ist auf jeden Fall, dass ich hauptsächlich in der Schweiz unterwegs sein werde.

10. April 2010

Die Absage nach der Zusage

Ich habe mich wahrlich gequält mit der Entscheidung welchen der beiden Jobs ich denn nun annehmen soll. Und habe mich natürlich prompt falsch entschieden.

Weil alles vor dem Urlaub noch in trockene Tücher gebracht werden sollte erhielt ich von der Firma für die ich mich entschieden habe den Vertrag per E-Mail. Ich sollte ihn ausdrucken, unterschreiben und zurückschicken. Das habe ich auch gemacht und der unterschriebene Vertrag ging an dem Freitag bevor wir zum Flughafen mussten zur Post.

Ich hatte eigentlich gar nicht vor meine E-Mails während des Urlaubs anzuschauen. Donnerstags in der ersten Urlaubswoche kamen wir auf die Idee in einem Internet-Café zu schauen, ob es Geocaches in der Nähe gibt. Ich habe dann beschlossen, doch meinen GMX-Account zu öffnen und die Mails anzuschauen. Komischerweise hatte ich schon ein sehr seltsames Gefühl als ich gewartet habe bis GMX den Posteingang geladen hat.
Und da war sie die Mail: die Firma musste mir leider mitteilen, dass sie das Angebot zurückzieht. *Punkt*
Da sitzt du nun - tausende Kilometer entfernt und erhältst so eine Nachricht, nachdem du zum einen gedacht hast, dass alles in Ordnung und die Jobsuche erledigt ist und zum anderen ein anderes sehr gutes Jobangebot abgesagt hast. Ich konnte das überhaupt nicht glauben. Zuerst ziehen die dort so eine Show ab damit ich da unterschreibe und dann sowas.

Zum Glück habe ich die Jobsuche über GMX abgewickelt und ich hatte noch alle anderen E-Mails abgespeichert. So konnte ich die Telefonnummer der Personalverwaltung der anderen Firma raussuchen und ich bin dann sofort los und habe geschaut, dass ich irgendwo international telefonieren konnte. Ich habe dann nachgefragt ob das Jobangebot denn trotz meiner Absage noch gültig sei. Das musste natürlich erst abgeklärt werden und ich werde per E-Mail informiert.
Dieser Urlaubstag war gründlich versaut. Ich hatte eigentlich gar keine Lust mehr irgendwas zu unternehmen.

Am nächsten Tag waren wir dann nochmal in dem Internet-Café und ich habe die Nachricht erhalten, dass die Firma sich nach wie vor freuen würde wenn ich für sie arbeite. Damit habe ich eigentlich gar nicht gerechnet. Ich dachete, dass die Chance vielleicht bei 20% liegt und die Stelle längst an jemand anderen vergeben wurde. Ich bin dort auf meinem Stuhl rumgehüpft und habe mich so gefreut, dass ich fast angefangen hätte vor Erleichterung zu heulen.

Den Vertrag für diese Stelle habe ich schon von der Firma unterschrieben erhalten und habe ihn dann sofort diesen Dienstag zur Post gebracht. Ich hoffe, dass damit nun alles in Ordnung ist und ich die Jobsuche endgültig abhaken kann.
Immerhin habe ich nun 30 Tage Urlaub pro Jahr. Das ist für die Schweiz ein absoluter Luxus, normalerweise bekommt man hier nur 20 Tage.

19. März 2010

Bin dann mal weg...

So ... der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, die Reisetasche ist gepackt und ich verabschiede mich für zwei Wochen auf die Seychellen.
*freu*

16. März 2010

Luxusproblem

Es gibt Neues von meiner Jobsuche. Einige Zeit tut sich gar nichts und nun habe ich ein echtes Luxusproblem.

Ich war vor einigen Wochen zum Interview bei der weltgrössten Firma in meiner Branche. Das Interview war eines der ekligsten die ich je hinter mich gebracht habe. Ich wurde 1 1/2 Stunden lang nur mit Psychofragen bombardiert, stand die ganze Zeit mit dem Rücken zur Wand und wurde immer noch ein wenig mehr in die Ecke gedrängt. Das war sehr sehr unangenehm und ich hatte hinterher überhaupt kein gutes Gefühl, weil man keinerlei Feedback auf seine Antworten bekommen hat.
Es hiess dann zunächst, dass die Stelle intern besetzt wurde.

Letzte Woche war ich bei einer kleinen Pharmafirma zum Interview. Das Projekt ist sehr spannend, die Leute sind alle sehr sehr nett gewesen... das hatte einen richtig guten Eindruck gemacht.

Mein Dilemma ist nun, dass ich gestern einen Anruf von Firma Nr. 1 bekommen habe, dass sie mich nun doch gerne einstellen würden. Heute bekomme ich von meinem Personalrecruiter die Nachricht, dass Firma Nr. 2 sich morgen bei mir melden wird und mir ebenfalls ein Angebot unterbreiten möchte.

Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Z.B. 30 vs 20 Tage Urlaub. Überstunden werden ausbezahlt/abgefeiert vs Überstunden sind inklusive. 1 1/h Stunden einfache Fahrt nach Basel fahren oder 1h nach Zürich fahren. Psychointerview vs eines der nettesten Interviews die ich je gehabt habe.

WAS MACHE ICH DENN JETZT????? Ich will mich doch diesmal für das Richtige entscheiden.
Das Schlimme ist, dass einem niemand diese Entscheidung abnehmen kann.

Bis Freitag muss ich mich entschieden haben..... *seufz*

14. März 2010

Wer findet den Fehler?


Der Kalender neben meinem Schreibtisch hat eine eigene Zählweise für den Januar.

1. Februar 2010

Einfach mal gekündigt

Ich habe am Freitag meinen Job gekündigt. Und das, obwohl ich keinen neuen Job habe.
Eigentlich macht man sowas nicht.... ich habe aber inwzischen von der Firma so die Nase voll, dass ich das ziemlich spontan Freitag früh entschieden habe, gewissermaßen aus dem Affekt. Aber es war eben nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.
Freitag Nachmittag hatte ich dann schon ein etwas mulmiges Gefühl - aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Richtige getan habe.

Jetzt habe ich drei Monate Zeit was neues zu finden. Bestärkt in meinem Beschluss hat mich, dass ich ständig auf XING von Recruitern kontaktiert werde. Am Anfang habe ich diese Kontaktanfragen noch ignoriert, ich habe mich dann aber auf ein Vorstellungsgespräch letzte Woche eingelassen. Dieses lief auch sehr gut - bis die Sprache auf meine lange Kündigungsfrist kam, da hat man schon gesehen, wie denen die Kinnlade runtergeklappt ist. Wenn ich zum 1.3. dort hätte anfangen können wäre das sicher was geworden. Bei der Firma schauen sie jetzt, dass sie eine Möglichkeit finden, mich anderweitig unterzubringen. Und das, obwohl ich nicht selbst aktiv nach einem Job geschaut habe.

Dieses Wochenende habe ich nun damit verbracht meinen Lebenslauf sowohl auf Monster als auch auf Stepstone unterzubringen mit dem Resultat, dass mich heute drei Recruiter angerufen/angemailt haben und eines der Angebote sehr vielversprechend klingt.

Ich denke mal, dass ich das Ganze dann doch etwas lockerer angehen lassen kann. Auch für meine jetzige Stelle hat sich eine gewisse Gelassenheit breitgemacht.

19. Januar 2010

Zu Gast bei Mario Gomez

Ich habe heute nacht bei Mario Gomez übernachtet und werde dort heute abend wieder hingehen :)

Wie kommt es?
Diese Woche bin ich wieder in Backnang bei Stuttgart und habe beschlossen, dieses Mal dort im Hotel zu übernachten. Auf der Backnang-Homepage findet man dann das Hotel "Alte Vogtei". Der Link zum Hotel hat zuerst nicht funktioniert und über Google bin ich dann zu diesem Zeitungsartikel gekommen.
Das Hotel ist übrigens richtig schön und liegt mitten in der Altstadt.

Eigentlich müsste ich noch die "Bayern"-Single von den Toten Hosen mit der Songzeile "Wir würden nie zum FC Bayern München gehen!" im Hotel hinterlegen.

5. Januar 2010

Meine Fische

Dadurch dass ich in letzter Zeit so viel unterwegs war habe ich leider mein Aquarium etwas vernachlässigen müssen.
Die Pflanzen hatten nun jede Menge Zeit alles zuzuwuchern (das Exemplar hinten in der Mitte wächst besonders schnell...) und so habe ich einen Eimer voll Grünzeug enfernt. Nun haben die Fische wieder richtig Platz zum Schwimmen und man sieht sie auch alle wieder :)

Letzten Sommer musste ich alles neu machen, nachdem das alte Becken plötzlich undicht war. Nach der Neueinrichtung habe ich diese Fotos gemacht:



Nach der Gärtnerei schaut es jetzt wieder ähnlich aus.
Als Besatz habe ich 9 Zebrabärblinge, Amanogarnelen (sieht man auf den Fotos leider nicht), eingeschleppte kleine Schnecken sowie einen Antennenwels (sieht man leider auch nicht, da er sich in der Wurzel versteckt hat). Der Antennenwels hat seit Silvester auch einen Namen: meine Schwester meinte, dass er aussieht als ob er Walter heissen würde.

Nachdem das "neue" Aquarium nun ein halbes Jahr Zeit hatte sich richtig einzufahren werde ich demnächst noch eine neue Fischart einsetzen. Guppies fände ich recht schön, leider vermehren diese sich so stark.

2. Januar 2010

Altes Hobby neu entdeckt

Als ich noch in der Schule war habe ich unheimlich viel gestrickt und hatte jede Menge selbstgestrickter Pullis im Schrank liegen. Damals gab es auch noch richtig schöne Strickzeitschriften mit ausgefallen Modellen, ich habe z.B. jede Ausgabe der Diana gekauft. Je komplizierter das Muster, um so besser - nur glatt rechts Stricken hat mich unendlich gelangweilt. Mein absoluter Lieblingspulli war aus lila Baumwollgarn und hatte ein recht schwieriges Zopf- und wabenförmigem Muster.
Damals war die Wolle auch noch nicht so teuer. Ich habe ein einziges Mal das Experiment gemacht, Wolle bei Rödel zu kaufen. Die war zwar nicht so teuer, dafür war die Qualität nicht gut (wie gesagt, das ist inzwischen über 20 Jahre her). Der Pulli war nach dem ersten Tragen und Waschen doppelt so lang und breit wie vorher. Da ärgert einen dann die viele Arbeit die man in so einen Pulli investiert hat. Dann habe ich in Göppingen einen Wollmarkt entdeckt, der ziemlich billige Wolle hatte. Das war zwar zweite Wahl, dafür hatten sie dort immer besondere Wolle. Schöne Farben, auch mal was ausgefalleneres mit Fransen, Silberfäden etc und die Qualität war spitze. Ich habe von diesen Pullis immer noch welche im Schrank, weil ich mich von Selbstgemachtem so schlecht trennen kann.
Vorletztes Jahr hat mich im Laden Schachenmayr Regia (Sockenwolle) angelacht und ich habe das alte Nadelspiel hervorgeholt und habe meiner Schwester zum Geburtstag Socken gestrickt, weil sie Wollsocken liebt. Das hat sich dann zu einer ganzen Industie entwickelt - plötzlich wollte jeder aus der Familie selbergestrickte Socken haben. Und meist wurde dann gleich nach einem zweiten oder dritten Paar gefragt.
Diese Wünsche habe ich alle erfüllt, da ich sehr gerne stricke. Ausserdem hat man neben dem Fernsehen schön was zu tun, und es hat etwas Meditatives.

Diesen Herbst war mir das ewige Sockenstricken dann doch zu langweilig und ich habe in einer Wohnzeitschrift eine Anleitung für ein Plaid gesehen, das sicher gut in unser Wohnzimmer passen würde. Man benötigt hierfür Loanda von Schachenmayr. Hier in der Nähe wüsste ich keinen Laden in dem man Schachenmayr Wolle zu kaufen bekommt, also habe ich mich auf die Suche nach einem Wollversand gemacht und einen Shop bei eBay entdeckt, der die Wolle sogar günstiger als im Laden verkauft.
Das Muster ist zwar etwas eintönig, da die gesamte Decke kraus rechts gestrickt wird, aber dafür ist die Wolle sehr dick und man bekommt mit 38 Maschen und 76 Reihen ein 50x50cm grosses Quadrat.
So soll das Ganze dann mal aussehen:

Das Bild zeigt leider nicht, dass Loanda langhaarig ist. Zum Stricken darf man keine schwarzen Jeans anziehen, die sind hinterher voll mit Wollfusseln. Ich hoffe, dass das fertige Plaid nicht so fürchterlich haart.
Im Moment graut es mir schon vor dem Moment wo die Strickarbeit erledigt ist und es ans Zusammennähen der einzelnen Teile geht. Fäden vernähen und Zusammennähen habe ich noch nie gerne gemacht, dafür habe ich einfach keine Geduld. Für dieses Plaid werden immer 4 Quadrate aneinandergestrickt, d.h. man nimmt die Maschen für das nächste Quadrat aus der Seitenkante des vorherigen auf. Das reduziert zwar die Anzahl der Quadrate die zusammengenäht werden wollen, es bleiben aber doch noch einige Kanten übrig. Ich freue mich aber schon auf das fertige Ergebnis - die Farben machen sich sicher gut zu unserem hellen Sofa und dem anthrazitgrauen Fliesenboden.

30. Dezember 2009

Endlich Weihnachtsurlaub

Ich war seit 15. Dezember bis gestern ununterbrochen bei meinen Eltern.
Eines unserer Studienzentren ist in Backnang in der Nähe von Stuttgart und es bietet sich daher an bei meinen Eltern zu übernachten - ich gehe nicht so gerne ins Hotel.
Die Pharmafirma hat sich Anfang Dezember ausgedacht, dass sie dieses Zentrum gerne auditieren möchte, da dort mehr als 1/4 der gesamten Studienpatienten rekrutiert wurden. Und wann mancht man dieses Audit? Am besten am 28./29. Dezember. Das Ganze musste nun natürlich gründlichst vorbereitet werden, damit der Auditor möglichst wenig findet. Ich war also nur unterbrochen vom Heiligabend und dem Weihnachtswochenende jeden Tag in Backnang. Gestern abend hatte ich dann wirlich die Nase voll und bin dann doch noch anstatt zu übernachten ins Auto gestiegen und in die Schweiz zurückgefahren. Noch ein paar Tage länger und ich hätte mir hier erstmal eine Führung durch die Wohnung geben lassen müssen.

13. November 2009

Nach langer Zeit ....

... gibt es endlich mal wieder einen Blog-Eintrag von mir. Es ist gar nicht so einfach wieder einzusteigen - es ist so unendlich viel passiert und man kann den ersten Eintrag doch nicht irgendwelchen belanglosen Dingen widmen.

Ich würde gerne für September, Oktober und November den Reset-Knopf drücken mit der Möglichkeit aktiv in das Geschehen eingreifen zu können.

Wenn sowas möglich wäre, dann würde ich gerne in der Nacht auf zweiten September bei meinen Eltern im ersten Stock das Licht anmachen. Dann wäre mein Vater nicht im Dunkeln von der Sitzecke ins Schlafzimmer gegangen und wäre auch nicht über die Brüstung ins Wohnzimmer runtergestürzt. Er hätte sich nicht 4 Wirbel, das Kreuzbein und das Darmbein gebrochen, hätte keine Gehirnblutung gehabt und meine Mutter hätte ihn nicht in einer riesigen Blutlache gefunden.
Im Nachhinein hat er riesiges Glück gehabt und nach Krankenhausaufenthalt und Reha ist er schon fast wieder der alte und er wird - so wie es derzeit aussieht - minimale bleibende Schäden davontragen. Er ist wohl für diesen Tag einfach noch nicht auf der Liste gestanden, auf der diejenigen verzeichnet sind, die abtreten müssen. Für mich ist es ein absolutes Wunder, dass das Rückenmark nicht verletzt wurde und dass im Gehirn wohl keine wichtigen Areale von der Blutung betroffen waren.

Kaum geht es meinem Vater ein wenig besser erhält meine ältere Schwester die Diagnose, dass sie ein malignes Melanom hat. Im Moment ist noch nicht sicher wie schlimm es ist, da sie erst übernächste Woche einen Termin in der Klinik hat um den Wächterlymphknoten entfernen und untersuchen zu lassen. Es hängt jetzt alles davon ab, ob der Tumor schon in den Lymphknoten gestreut hat. Diese Ungewissheit finde ich ziemlich zermürbend.

Das kostet mich derzeit alles ziemlich viel Kraft. Eigentlich möchte ich im Januar schön in Urlaub fahren und würde auch gerne den Job wechseln - aber mich um diese Dinge zu kümmern, dafür habe ich derzeit keinen Nerv.

23. August 2009

Hochsprung-Katze

Wir wohnen in der ersten Etage und vorhin war plötzlich eine Katze auf dem Balkon. Da es an der Hauswand nichts zu klettern gibt haben wir wohl den Schweizer Meister im Katzen-Hochsprung gesehen.
Sobald sie uns gesehen hat ist sie sofort unter dem Glas durchgeschlüpft und runtergehüpft.

1. August 2009

Auto-Import von Deutschland in die Schweiz

Endlich habe ich die Mehrwertsteuer von meinem Autokauf zurückerhalten. Nun wird es Zeit, mal ein paar meiner Erfahrungen mit dem Import eines Neuwagens vom Ausland in die Schweiz zu posten. Es war eine ganz schöne Rennerei und ein ziemlicher Aufwand - das war mir vorher nicht wirklich bewusst.

Also: Wie importiere ich ein Auto von Deutschland in die Schweiz?

1. Autokauf
Nachdem das Strassenverkehrsamt Aargau mich zwingen wollte, den Uralt-Fiesta in die Schweiz zu importieren (Auto abzugeben) habe ich mich entschlossen, den alten gegen einen neuen Fiesta einzutauschen. Wir konnten ganz gut handeln, also ist der Kauf schnell über die Bühne gegangen.

Tip: Das Autohaus erstattet die Mehrwertsteuer (nicht das Finanzamt). Deshalb beim Kauf schon vereinbaren, dass die Mehrwertsteuer nach dem Export rückerstattet wird.

2. Versicherung für die Ausfuhr (Deckungskarte)
Wenn der Liefertermin für das Auto feststeht, dann kann man sich um die Ausfuhrversicherung kümmern.
Hier lohnt es sich, online die Angebote zu vergleichen. Z.B. velangt der ADAC für 30 Tage Versicherung € 160,-
Ich habe mich für Nondos.com entschieden, weil man die Karten online bestellen und mit Paypal bezahlen kann. Ausserdem gab es die Versicherung dort am billigsten - ich habe für 60 Tage Versicherung €160,- gezahlt.

Tip 1: Vorher beim zuständigen Strassenverkehrsamt in der Schweiz nachfragen, wie lange man auf einen Termin für die Fahrzeuguntersuchung warten muss. Im Aargau sind dies derzeit ca. 4-5 Wochen, deshalb habe ich eine Versicherungskarte für 60 Tage gekauft.

Tip 2: Eine "offene" Deckungskarte bestellen, dort kann man den Versicherungsbeginn sowie andere Angaben wie Kennzeichen und Fahrgestellnummer selbst eintragen.

Tip 3: Auf dem gelben Versicherungsschein unbedingt die schweizerische Anschrift als Heimatanschrift eintragen.

Tip 4: Es handelt sich nur um eine Haftpflichtversicherung die speziell für den Export von Fahrzeugen bestimmt ist. Aus diesem Grund habe ich das neue Auto so wenig wie möglich benutzt bis ich die schweizerische Versicherung abgeschlossen und das Fahrzeug immatrikuliert hatte.

Kosten: € 160,-

3. Autohaus
Wenn das Auto dann endlich geliefert wird, erhält man zusammen mit dem Fahrzeug den Fahrzeugbrief, die Lieferantenbescheinigung des Herstellers und die Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.
Ausserdem erhält man die EU-Übereinstimmungsbescheinigung, die man für die Anmeldung zur Fahrzeuguntersuchung in der Schweiz benötigt. Diese muss später dann auch immer im Fahrzeug mitgeführt werden.

4. Ausfuhrdokumente
Offiziell führt das Autohaus das Auto aus, man selbst ist nur die Person, die den Export für das Autohaus durchführt.
Die Ausfuhrdokumente habe ich bei einer Spedition erstellen lassen. Das Formular ist doch etwas kompliziert und die Spedition weiss genau was sie in welches Feld des Formulares einsetzen muss damit es an der Grenze keine Probleme gibt.
Man erhält dann die Ausfuhranmeldung sowie die Warenverkehrsbescheinigung.

Kosten: € 50,-

5. KFZ-Zulassung
Nach Vorlage des KFZ-Briefs und der Versicherungskarte kann man das Ausfuhrkennzeichen besorgen und man erhält den internationalen Zulassungsschein (benötigt man an der Grenze für den deutschen Zoll).

Kosten: € 31,- Ausfuhrkennzeichen, € 45,40 Landratsamt

6. Binnenzollamt
Man muss zum zuständigen Binnenzollamt (dort wo das Auto gekauft wurde), und erhält die abgestempelte Ausfuhranmeldung und Warenverkehrsbescheinigung.

7. Grenzzollamt
Ich bin in Thayngen (Schaffhausen) über die Grenze gefahren. Das Zollamt ist das zweistöckige graue Gebäude direkt nach der Grenzkontrolle auf der rechten Seite. Zum Parken gibt es sofort nach der Grenzkontrolle Parkplätze, später hat man keine Parkmöglichkeit mehr. Man kann wohl auch rechts an der Grenzkontrolle zur Warenanmeldung vorbeifahren.
Zuerst muss man im Erdgeschoss zum deutschen Zollamt. Hier gibt man die Ausfuhranmeldung ab und es wird der internationale Zulassungsschein abgestempelt.

In der ersten Etage befindet sich das schweizerische Zollamt. Hier wurde ich gleich wieder weggeschickt, es hat noch das Einfuhrdokument gefehlt. Gegenüber von dem Zollamt gibt es jede Menge Speditionen die einem dieses Dokument sofort ausfüllen und nach ca. 20 Minuten konnte ich dann endlich meine Papiere im der ersten Etage des Zollamtes abgeben (darauf achten, dass man an den Schalter geht, der für die jeweilige Spedition die man sich für das Einfuhrdokument ausgesucht hat zuständig ist).

Kosten: CHF 40,-

Wenn die Papiere bearbeitet sind, dann geht es an die Kasse:
Dies muss alles in Schweizer Franken bezahlt werden:
- Automobilsteuer: 4% des Fahrzeugwerts (netto)
- Gebühren: CHF 7,-
- Mehrwertsteuer: 7.6% des Fahrzeugwerts (netto)
Wenn man die Warenverkehrsbescheinigung EUR1 benutzt hat, dann muss man keinen Zoll bezahlen

Erhalten habe ich hier:
- abgestempelte Warenverkehrsbescheinigung
- Veranlagungsverfügung MWST mit Zollstempel
- Veranlagungsverfügung ZOLL mit Zollstempel
- Prüfungsbericht 13.20A mit Zollstempel (dieser Prüfungsbericht enthält die Stammnummer, die für die Anmeldung zur Fahrzeuguntersuchung sowie die Versicherung benötigt wird)

Tip: Auf jeden Fall daran denken, dass man alles in Franken bezahlen und die Automobilsteuer und Mehrwertsteuer entsprechend umrechnen muss. Ich würde mich auch vorher erkundigen, ob das Zollamt Kartenzahlung erlaubt, ansonsten muss man alles bar bezahlen. In Thayngen kann man übrigens mit Karte bezahlen.

8. Autobahnvignette kaufen
Wenn man die Autobahn benutzen will auf jeden Fall daran denken, an der Grenze oder der nächsten Tankstelle eine Autobahnvignette für die Schweiz zu kaufen.

9. Autoversicherung abschliessen
Am bequemsten schliesst man die Autoversicherung online ab.
Hierfür habe ich unter Comparis.ch verschiedene Versicherungen miteinander verglichen und dann online einen Vertrag abgeschlossen.
Man benötigt hier auf jeden Fall die Stammnummer aus dem Prüfungsbericht 13.20A sowie eine Kopie des Ausländerausweises.

10. Abgasuntersuchung
Für die Fahrzeugkontrolle benötigt man eine gültige Abgasuntersuchung. Diese kann man bei jeder Werkstatt vornehmen lassen.
Man erhält dann das Abgaswartungsdokument, das man zur Fahrzeugkontrolle mitbringen muss.

Tip: Die Kontrollschilder haben ein anderes Format als die deutschen Kennzeichen. Deshalb habe ich mir von der Werkstatt gleich neue Kennzeichenhalter mitgeben lassen.


11. Anmeldung zur Fahrzeuguntersuchung

Hier kann ich nur meine Erfahrungen mit dem Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau teilen. In einem anderen Kanton sieht das eventuell etwas anders aus.
Im Aargau muss man sich vorher schriftlich zur Fahrzeuguntersuchung anmelden. Das geht tatsächlich nur schriftlich und nicht telefonisch oder online.
Hier den Antrag für die Prüfung eines Fahrzeugs herunterladen, ausfüllen und
Folgende Unterlagen mitschicken:
- Prüfungsbericht 13.20A
- Kopie der EU-Übereinstimmung

12. Fahrzeuguntersuchung und Immatrikulation
Das Fahrzeug wird am genannten Termin zur Fahrzeuguntersuchung vorgeführt. Das hat insgesamt keine fünf Minuten gedauert.
Hierfür auf jeden Fall das Abgaswartungsdokument sowie das Original der EU-Übereinstimmung mitnehmen.

Dann geht es weiter zur Immatrikulation. Auf der Homepage sind folgende notwendigen Unterlagen aufgeführt:
- Antrag für die Verkehrszulassung
- Versicherungsnachweis: dieser wird in der Regel elektronisch an das zuständige Strassenverkehrsamt übermittelt
- Zoll-Mehrwertsteuerquittung (musste ich nicht vorzeigen)
Die anderen aufgeführten Dokumente waren schon für die Fahrzeugprüfung erforderlich.

Nun erhält man endlich die Kontrollschilder sowie den Fahrzeugausweis.

Tip: Damit man mit den neuen Kontrollschildern gleich vom Hof fahren kann empfiehlt es sich, einen Schraubenzieher mitzunehmen um die Kennzeichenhalter auszutauschen.

13. Binnenzollamt
Für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer muss man wieder zum Binnenzollamt. Die Ausfuhranmeldung die man am deutschen Grenzzollamt abgegeben hat wird elektronisch an das Binnenzollamt übertragen. Man erhält dann die Bestätigung, dass die Ausfuhr durchgeführt wurde.

14. Autohaus
Beim deutschen Autohaus folgendes Vorlegen:
- Bestätigung der Ausfuhr
- Nachweis über Wohnsitz in der Schweiz (z.B. Kopie des Ausländerausweises, wenn dort die Adresse vermerkt ist)
- Kopie des internationalen Zulassungsscheins
- Kopie des schweizerischen Fahrzeugscheins
- Kontoinformationen

Und dann gibt es relativ schnell die zuviel gezahlte Mehrwertsteuer zurück.
Ich habe mal ausgerechnet, was unterm Strich rauskommt. Berücksichtigt habe ich auch die ganzen Kosten, die mit dem Export zusammenhängen. Nicht berücksichtigt habe ich, was ich in der Schweiz für die Versicherung, die Abgasuntersuchung, Fahrzeuguntersuchung und Immatrikulation bezahlen musste - das wäre bei einem Kauf in der Schweiz genauso angefallen.
Zurückbekommen habe ich ca. € 666,-

Was sich nicht wirklich berechnen lässt ist, wieviel man gegenüber einem Kauf in der Schweiz tatsächlich gespart hat. Die Ausstattungspakete sind hier etwas anders und die Motorvariante dich ich wollte gab es zum Zeitpunkt meiner Bestellung in der Schweiz noch nicht. Zudem kann ich schlecht abschätzen, wieviel man hier in der Schweiz an Rabatt aushandeln kann. Vom Hörensagen weiss ich, dass es kaum Rabatt gibt - in Deutschland waren dieses Frühjahr deutlich über 10% Rabatt drin.

7. Juli 2009

Zum Abschied

Ich sitze gerade in Bochum in einem Hotelzimmer und habe mir die Trauerfeier für Michael Jackson angeschaut.
Es war Freitag vor über einer Woche einfach unglaublich, als ich vom Radiowecker geweckt wurde und Billy Jean lief. Ich denke noch "ach - das habe ich ja schon ewig nicht mehr gehört" als der Moderator sagt: "Zum Tod von Michael Jackson ..." Bamm ... das kann nicht wahr sein - schliesslich hat er immer irgendwie dazugehört. Sein plötzlicher Tod hat mich schon berührt.

Zudem: wenn die Idole der Jugend sterben, dann merkt man, dass man älter wird.

Zu Michael Jackson fällt mir noch folgendes ein:
Im Studentenwohnheim hatte ich einen Mitbewohner, der absoluter Michael Jackson Fan war. Sein Zimmer war tapeziert mit Postern. Er sah aus wie Michael Jackson zu Beginn der 90er und er hat die ganzen Tanzschritte perfekt beherrscht. Wir haben oft genug Vorführungen davon erhalten - ob wir das sehen wollten oder nicht. Ich weiss nicht mal mehr seinen richtigen Namen - bei uns hiess er immer Michael. Ihm würde ich es zutrauen, dass er sich heute entweder in LA oder vor der Neverland-Ranch aufhält.

5. Juni 2009

Falscher Fehler

Ich habe letztes Wochenende endlich die letzte deutsche Steuererklärung fertiggestellt. Beim Drucken hat WISO eine interessante Fehlermeldung produziert:

6. Mai 2009

Alleine reisen

Wenn ich auf Dienstreise bin, dann bin ich meist alleine unterwegs. Gerade sitze ich in Frankfurt im Hotel und nutze dort das kostenlose WLAN um mir etwas die Zeit zu vertreiben.
Alleine im Hotel zu sein ist eine sehr sehr öde Sache. Ich hasse es zum Beispiel auch, dann alleine essen zu gehen. Das endet meist darin, dass ich mir irgendwo was zum Essen mitnehme und mich damit in mein Zimmer verkrümle um dort vor dem Fernseher zu essen. Dann hat man wenigstens Unterhaltung. Wenn man alleine essen geht, muss man irgendwie die Zeit rumkriegen, die verstreicht während man auf das Essen wartet. Meist bleibt einem nichts anderes übrig als blöde in der Gegend rumzuschauen und andere Gäste zu beobachten. Einmal kam ein Typ an meinen Tisch und hat sich kurz vorgestellt. Ich habe ihn ein wenig irritiert angeschaut, woraufhin er gemeint hat, dass wir doch verabredet wären. Mein Kommentar war, dass ich das eigentlich wissen müsste. Nun war er irritiert: wir wären doch zu einem blind date verabredet. Ich habe ihm dann zu verstehen gegeben, dass er sich da wohl geirrt habe, woraufhin er sich entschuldigt hat und wieder abgezogen ist. Das Lokal war leider etwas verwinkelt, so habe ich nicht sehen können wer denn nun die Glückliche war. *gggg*
So... ich werde dann mal schauen, was die Glotze heute abend hergibt.

2. Mai 2009

Startprobleme

Der heutige Tag ging schon richtig gut los.
Mehr oder weniger freiwillig bin ich nun Mitglied beim TCS (=ADAC-Pendant). Ich habe wohl am Donnerstag das Licht am Auto brennen lassen und heute früh ging überhaupt nichts mehr und mir blieb nichts anderes übrig als den TCS anzurufen, damit die Karre wieder flottgemacht wird.
Der Preis hat mich fast umgehauen. Ich muss mal ausrechnen, wie lange ich arbeite muss bis die kleine Vergesslichkeit wieder ausgeglichen ist. Dem Typ vom TCS war es sichtlich unangenehm, dass er mich um soviel "Stutz" erleichtern musste. Dafür bin ich nun aber Mitglied und "das nächste Mal ist dann umsonst". Ich habe eigentlich nicht vor, dort Stammkunde zu werden.

1. Mai 2009

Altpapiersammlung

Ich hasse die Art und Weise wie hier die Altpapiersammlung durchgeführt wird .... Altpapier wird alle zwei Monate abgeholt. Hierfür muss man es an der Strasse bereitstellen. Und zwar getrennt nach Papier und Kartonage. Und dann muss das Ganze noch gebündelt sein. In Papiertüten oder Kartons bereitgestelltes Altpapier wird nicht mitgenommen. Das ist jedesmal so ein Aufwand, alles zu sortieren und dann auch noch zu bündeln. Die schweizer Bündel schauen immer alle so akkurat abgezirkelt quaderförmig aus. Erst heute habe ich mich mal wieder mit der Bündelei abgeplagt, weil morgen früh die Abholung stattfindet. Wenn ich Papier bündle, dann ist das Bündel alles andere als quaderförmig. Wir fallen also immer durch hässliche Papierbündel auf :)
Ausserdem führt der Zeimonatsrhythmus zu einer stattlichen Ansammlung an Papier und Karton und zu einer ewigen Schlepperei.

Ich wünsche mir eine Tonne, in die man das Altpapier wirft. Oder einen Container am Werkhof (=Wertstoffhof), der die Entsorgung von Papier ermöglicht wann ich es loshaben will.

29. April 2009

Schweinegrippe

Bin ich eigentlich der einzige Mensch der (zumindest bisher) keine Angst vor der Schweinegrippe hat?
Bei uns im Büro war heute schon ernsthaft die Diskussion, ob man sich nicht besser mit Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel ausstatten sollte. Oder später zur Arbeit kommen, weil dann die Züge nicht mehr so voll sind.
Ich bin da wohl doch eher von der pragmatischen Sorte.

Wieso werden solche Themen von den Medien immer gleich gnadenlos ausgeschlachtet und die Menschen in Panik versetzt???

31. März 2009

Wenn Sylvia skifahren geht ....

... dann schafft sie es nicht normal, heil und vor allem komplett auf zwei Skiern aus dem Skigebiet ins Tal zu kommen.

Das letzte Mal skifahren habe ich mir das Bein gebrochen - da bin ich nicht mehr heil ins Tal gekommen.

Heute war ich das erste Mal seit dem Unfall wieder skifahren und bin mit inkompletter Ausrüstung auf einem Ski zurückgekommen. Von Anfang an: Ich habe Urlaub und war in meinem Lieblingsskigebiet (Flims-Laax), es war herrlich sonnig, nicht zu kalt und der Schnee war perfekt. Mit meinem Knie ging es auch einigermassen. Allerdings tun die kleinen Schläge mit der Zeit schon etwas weh. Bei der Talabfahrt halte ich an und bin plötzlich aus der Bindung draussen. Ich denke noch "Wieso geht die Bindung von alleine auf?" schaue runter und schaue etwas irritiert auf ein rotes Plastikteil neben dem Ski. Das Teil hat sich schnell als der Absatz meines Skischuhes rausgestellt. Alleine vom Hinschauen ist dann die komplette Sohle sowie der vordere Teil des Schuhs in mehrere Einzelteile zerbröselt bis ich untenrum nur noch mit dem Innenschuh dastand. Na bravo ... mir blieb nichts anderes übrig als nur mit dem anderen Ski irgendwie seitwärtsrutschend ins Tal zu kommen. *totlach* Ich gebe ja zu, dass die Schuhe nicht unbedingt das neueste Modell waren ... aber dass sie sich gleich so gründlich verabschieden .... *seufz*

10. März 2009

Sylvia schaut ARTE

und zwar jeden Tag um 20.15h.
Dort wird gerade täglich Fackeln im Sturm gezeigt - das wollte ich immer und durfte ich früher nie anschauen.

1. März 2009

Auto abzugeben

Mir blutet das Herz... ich werde mich tatsächlich von meinem 18 Jahre alten hellblauen Fiesta trennen *heul*

Wie es dazu kommt? Nun gut ... das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt. Bisher ist das Auto immer noch auf meine Mutter angemeldet und fährt daher mit Göppinger Kennzeichen rum. Vor einiger Zeit wurden wir nach dem Einkauf in Waldshut an der Grenze gründlich kontrolliert und dort wurde uns schon gesagt, dass man nicht dauerhaft mit einem deutschen Auto in der Schweiz herumfahren kann. Es ist völlig egal, ob einem das Auto gehört oder nicht. Wir konnten uns aber direkt an Ort und Stelle eine Zollbescheinigung kaufen, die das Fahren immerhin zwei Jahre lang erlaubt. Eigentlich dachten wir, der Fall hätte sich damit erledigt.
Nun kam aber Post vom kantonalen Strassenverkehrsamt. Das Auto ist nach ordnungsgemässer Fahrzeugprüfung (=TÜV) innert einer bestimmten Frist anzumelden, da gibt es nichts dran zu rütteln. Das Papier das wir vom Zoll haben erlaubt nur das zollfreie rumfahren *seufz* Für die Fahrzeugprüfung muss man übrigens das Auto vorher sorgfältig reinigen lassen - Motorwäsche, Unterbodenwäsche etc. Es gibt extra Werkstätten, die sich darauf spezialisiert haben. Dieser Aufwand für die alte Karre - ich denke auch, dass die Kontrolle um einiges strenger ausfällt als in D, man sieht hier keine uralten Autos rumfahren.

Nach einigem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man derzeit so günstig wie nie an ein neues Auto kommt und habe beschlossen, mich von dem alten Fiesta zu trennen. Zuerst hatte ich überlegt, meine Mutter die Abwrackprämie kassieren zu lassen. Der nächste Gedanke war, dass die Mehrwertsteuer in der Schweiz nur 7.6% beträgt. Eventuell lohnt es sich auch das Auto in D selbst zu kaufen (Autos sind in der Schweiz teurer als in D), es zu exportieren und die Differenz der Mehrwertsteuer zu kassieren.

Entschieden habe ich mich für einen neuen Fiesta. Die Entscheidung fiel relativ schnell, gesehen habe ich das Auto das erste Mal in der Fernsehwerbung und fand es da recht schnittig. Eine Probefahrt hat mich absolut überzeugt. Alternativ habe ich mich noch im Internet nach einem Polo oder A3 umgeschaut. Der Polo ist mir vom Aussehen her zu bieder und den A3 fand ich etwas teuer. Es ist unglaublich, was man beim Fiesta schon im Grundmodell alles an Ausstattung erhält, was man bei anderen Anbietern erst noch teuer dazukaufen muss. Wenn nun alles gut geht, dann bin ich ab Anfang April in einem nagelneuen Fiesta in der Farbe Hot Magenta unterwegs. *freu* Das Testauto war in dieser Farbe lackiert und das sah einfach chic und so wohltuend anders aus als das Einheitssilber, das derzeit auf den Strassen unterwegs ist. Wir konnten den Preis ganz gut verhandeln und somit wird mein alter Fiesta nicht abgewrackt sondern ich versuche ihn in D zu verkaufen. Immerhin hat er fast zwei Jahre TÜV, nur 120.000km und schaut innen noch aus wie neu.

24. Dezember 2008

Thank god it's christmas

Queen trifft mit diesem Songtitel völlig ins Schwarze.
Ich kann diese TschingelPlingelGlöckchenbimmel-Weihnachtsmusik im Radio nicht mehr ertragen - in drei Tagen ist das zum Glück für fast ein Jahr wieder vorbei.

14. Dezember 2008

Reisepass und Personalausweis

Mein Reisepass ist im November abgelaufen. Ich muss also einen neuen beantragen.
Zuständig ist hier die Deutsche Botschaft in Bern. Auf der Homepage wird man darauf hingewiesen, dass man nur mit Termin dort erscheinen kann. Termine sind ausserdem nur telefonisch vereinbar. Dann noch der Hinweis: "Leider beträgt die Wartezeit auf einen regulären Passtermin - bedingt durch die Einführung der Fingerabdrücke im Pass - derzeit ca. 10 Wochen" Die sprechen hier wohlgemerkt von der Wartezeit auf einen Termin - da hat man dann noch lange keinen neuen Pass in der Hand.

Ich habe zwecks Terminvergabe dort angerufen und konnte mir tatsächlich am 8. Januar sogar noch die Uhrzeit aussuchen zu der ich vorbeikommen will. Von wegen 10 Wochen Wartezeit. Am Telefon wurde mir auch schon mitgeteilt, was ich da alles an Unterlagen anschleppen muss. Das wäre: der alte Pass, das Antragsformular das man runterladen kann, die Abmeldebestätigung aus Deutschland, den Ausländerausweis, die Promotionsurkunde, ein biometrisches Passfoto, eine Geburtsurkunde sowie 130 Franken in bar.
Das Passfoto muss ich wohl irgendwo in Deutschland machen lassen ... in der Schweiz wissen sie sicher nichts davon, welche Merkmale das denn haben muss.
Was mich ziemlich annervt ist, dass man Fingerabdrücke abgeben muss, das sehe ich irgendwo überhaupt nicht ein. Und wenn ich nie wieder außerhalb Europas hinfahren/-fliegen kann. Aber ... ich brauche den Reisepass - denn wenn der Personalausweis ausläuft erhält man mit einem ausländischen Wohnsitz keinen neuen mehr. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als eine Menge Geld für etwas zu zahlen, das ich eigentlich gar nicht haben will.

8. Dezember 2008

Stimmloses "ssssssssssss"

Darf man einen in der Rangliste kurz vor den Chefs stehenden Kollegen darauf hinweisen, dass man ein englisches th in der Aussprache nicht in ein stimmloses an eine zischende Schlange erinnerndes "sssssssss" verwandelt?
So nach dem Motto "Sssssssärs a ssssssunderstorm over sssssssär". Da krempeln sich mit schöner Regelmäßigkeit jeden Montag bei der Besprechung die Zehennägel nach oben. Besonders putzig ist dabei noch die hessische Färbung des Denglisch.
*Mann*

7. Dezember 2008

Rohrfrei

Die Schweizer scheinen zu Verdauungsproblemen zu neigen. Diesen Eindruck erhält man jedenfalls, wenn man die Fernsehwerbung anschaut. Spätestens jeder dritte Spot dreht sich um Verdauig oder Verstopfig in jeglicher Form und natürlich die entsprechenden Mittelchen, Joghurts etc die Abhilfe schaffen sollen. Sehr appetitlich - gerade wenn man sich mit was zum Essen vor die Glotze gesetzt hat. Mein Lieblingswerbeslogan: "Verdauig guet, alles guet"
Die Probleme kommen sicher zu einem guten Teil von dem Brot das es hier zu kaufen gibt. (Darüber ist demnächst auch ein Blogeintrag fällig)

23. November 2008

London im November

Ich war von Dienstag Abend bis Freitag Abend in London.

Mein Arbeitgeber hat mich zu einem Kurs der EMEA (European Medicines Agency) geschickt. Allein in den Hallen der EMEA zu wandeln war schon die Reise wert. Man bekommt einen Ausweis, mit dem man aber nur bestimmte Bereiche betreten bzw. nur ein bestimmtes Stockwerk per Lift erreichen kann. Alles ist mit elektronischen Schranken abgesichert - der Pass lässt einen dann durch oder nicht. Man muss höllisch aufpassen, dass man nicht unbedarft hinter irgendjemand durch eine Tür durchgeht durch die man alleine nie wieder zurückgekommt. Überall Luxus pur ... schon die Toiletten konnten sich sehen lassen.
Der Kurs war absolut anstrengend. Die haben uns dort in zwei Tagen zwei fette Ordner Wissen um die Ohren gehauen und dazu am Freitag ein ziemlich heftiges Competency Assement abgehalten. Ich hoffe mal, dass ich das gut hingekriegt habe - die Ergebnisse erhalten wir per E-Mail. Immerhin weiss ich jetzt bestens darüber Bescheid, wie unerwünschte Arzneimittelwirkungen elektronisch an die EMEA gemeldet werden. Ohne Zertifikatsinhaber kann eine Firma derartige Vorgänge nicht melden - und ich bin die einzige in der Firma, die den Kurs gemacht hat. Das ist eine wertvolle Zusatzqualifikation, die Reise hat sich also gelohnt.

Ansonsten war positiv überrascht - das Wetter war sonnig und kein bisschen neblig oder Regen. Sehr schade war, dass ich so gut wie keine Zeit hatte irgendwas von London zu sehen. Die EMEA befindet sich in Canary Wharf, das Hotel war ganz in der Nähe und angekommen/abgeflogen bin ich am City-Airport, der vom Hotel aus in 10 min. mit der DLR-Linie erreichbar war. So habe ich es nur am Freitag geschafft, kurz zur Tower Bridge zu fahren, da es in London um halb fünf schon dunkel wird. Dafür ist das ganze Gebiet um die U-Bahnstation Canary Wharf unterhöhlt von einer riesigen Shopping Mall. Das war mein Programm für die beiden Abende davor - dabei habe ich nur geschaut und außer zwei Karten und Tee nichts gekauft ;)

22. November 2008

Schnee Schnee Schnee ....

... ich liebe Schnee!
Mehr davon!!!!

8. November 2008

Die Katze auf dem Dach

Diese Bilder habe ich heute bei einer Aufräumaktion ausgegraben.
Aufgenommen habe ich sie schon vor einigen Jahren, in unserer vorletzten Wohnung.

Ich saß ahnungslos im Garten als ständig eine Katze miaute - auf der Suche nach der Quelle habe ich schließlich den Miezekater auf dem Dachfirst entdeckt. Er muss sich bei den Nachbarn oben in die Wohnung eingeschlichen haben, um dann über eines der Dachfenster aufs Dach zu klettern.
Der Blödi hat sich dann nicht mehr zurückgetraut und ich habe ihn erst mal ein wenig da oben schmoren lassen. Kurz vor der Dunkelheit haben wir ihn dann mit einer Leiter von da oben runtergeholt.



30. Oktober 2008

Erster Schnee

Gestern abend sah es hier so aus:



Wach geworden bin ich heute, als der Hausmeister mit der Schneefräse unterwegs war. Es liegen ca. 10 cm Schnee *schön*

Gut, dass ich die Kakteen gestern nachmittag noch vom Balkon ins Warme gebracht habe.

Blöd, dass wir heute noch zu meinen Eltern fahren wollen mit einem Auto, das noch die Sommerreifen drauf hat. Auf dem Weg dorthin müssen wir ein Stück durch den Schwarzwald. Immerhin hat es aufgehört zu schneien.

29. Oktober 2008

Langsam aber sicher ....

.... muss ich mich mit dem Gedanken anfreunden, meinen bald 18 Jahre alten Fiesta in den Autohimmel zu schicken.

Gestern habe ich ihn in die Werkstatt nach Waldshut gebracht für Kundendienst + TÜV + neue Reifen.
Auf der Hebebühne hat sich dann gezeigt, dass zusätzlich noch die Ölwanne sowie das Fahrgestell an der Seite durchgerostet sind.
Das durchgerostete Fahrgestell geht für den TÜV gar nicht, da wird nun ein Stück ersetzt. Die Ölwanne muss auch erneuert werden, da schon Öl durchkommt.
Alles in allem kein billiger Spass. Mir bleibt im Moment aber nichts anderes übrig, als das zu bezahlen ... wir benötigen das Auto und können derzeit auch kein neues kaufen.

27. Oktober 2008

Ich habe heute was vom Tag ...

... denn ich bin schon seit 6.15h auf.
Und das an meinem ersten Urlaubstag (habe diese Woche Urlaub).
Und das nur, weil ich um 7.00h einen Arzttermin hatte.

So kommt es, wenn man Arzttermine etwas länger im Voraus und vor der Urlaubsplanung festlegt.
*GÄÄÄÄÄHN*

25. Oktober 2008

Geocaching

Wir waren letztes Wochenende mit der (un)art[ig]en Anke und dem Spätzlefresser geocachen. Obwohl wir von den beiden Caches nur einen gefunden haben, hat es sehr viel Spass gemacht.
Ich habe mir vorhin ein GPS-Gerät bestellt - und kann es nun kaum erwarten, bis es kommt.

Nächstes Wochenende sind wir zu Hause im Schwabenländle - da wird das Teil dann sofort ausprobiert. Mitten in meinem Heimatkaff gibt es einen Cache!!! *freu*

Goldfisch vermisst

Es ist schon etwas her, als ich diese Bilder mit der Handy-Kamera aufgenommen habe.
Wir waren jenes Wochenende über in den Bergen und haben dem Pigniu-Stausee einen Besuch abgestattet.
Am Geländer auf der Staumauer habe ich diese Suchanzeige entdeckt:



Der Lag da Pigniu liegt wunderschön eingebettet in einem Tal des Vorderrheintals und wir hatten zudem herrliches Wetter.




Am Ende des Sees kommt man an einem der Wasserfälle vorbei, die in den See fließen.

12. Oktober 2008

Wenn man zu viel unterwegs ist ...

... bleibt irgendwann mal was auf der Strecke.
Mein Notebook weilt seit Mittwoch abend im Fundbüro des Düsseldorfer Flughafens. Wie es genau dazu kam, ist mir bis jetzt immer noch etwas schleierhaft.

Angefangen hat alles damit, dass ich ziemlich viel unterwegs war.
- Sonntag abend: von Zürich nach Berlin geflogen
- Montag: Studienzentrum 1 in Berlin besucht
- Dienstag: Initiierungsbesuch bei Studienzentrum 2 in Berlin
- Dienstag abend: von Berlin nach Zürich geflogen
- Mittwoch früh: von Zürich nach Düsseldorf geflogen, weiter mit dem Zug nach Bochum
- Mittwoch nachmittag: Besuch in Studienzentrum 1 in Bochum
- Mittwoch abend: mit dem Zug von Bochum nach Düsseldorf Flughafen.

Sicherheitskontrolle Flughafen Düsseldorf:
Der Typ der vor dem Röntgendingens die Sachen in Empfang nimmt hat mich genervt.
"Haben Sie Flüssigkeiten dabei"
"Nein, habe ich nicht"
"Do you have Mascara, Lipstick *weitere Aufzählung* with you"?
"Nein, ich habe nichts dabei"
Diesmal auf deutsch: "Aber haben Sie vielleicht eine Handcreme, *Aufzählung* dabei?"
"ICH HABE NICHTS DABEI, ICH WAR NUR EINEN TAG UNTERWEGS"

Dann nimmt er mein Notebook, packt es in eine Plastikschale und schiebt diese Richtung Röntgendingens.
Ich ziehe meine Jacke aus. Er besteht darauf, dass die dünne Strickjacke auch runter muss und packt das alles in eine weitere Plastikschale. Bevor er diese und meine Handtasche + den PC-Rucksack auf das Förderband schiebt kommt die Abtasttante von der anderen Seite des Metallbogens und schiebt die Stiefel + eine Schale mit Kosmetika von der Tussi die vor mir dran war auf das Förderband.
Der Metallbogen fiept. Die Abtasttante unterzieht mich einer Leibesvisitation, die eher an begrapschen erinnert. Als sie endlich fertig war, war an dem Band wo man sein Zeug in Empfang nimmt dichtes Gedränge. Ich will eigentlich nur noch weg von der Sicherheitskontrolle und sammle meine Sachen ein und habe wohl vergessen, dass jenseits der Stiefeltussi, die gerade ihre Kosmetika einpackt, noch die Schale mit meinem Notebook steht. Der PC-Rucksack ist immer so voll mit Arbeitsunterlagen, dass mir die fehlenden 3kg auch nicht aufgefallen sind.

Am nächsten Morgen stelle ich mit entsetzen fest, dass mein Notebook fehlt. Mir wird heiß und kalt. Ein Anruf im Flughafenfundbüro ergibt, dass es abgegeben wurde. *Puha, nochmal ganz viel Glück gehabt*
Weil ich es schnell wiederhaben wollte, blieb mir nur übrig, 55€ Versandgebühren per Expresspost dorthin zu schicken. Der Expressbrief kostete auch noch mal schlappe 44CHF - das war ein ganz schön teurer Spass.
Wenn ich Glück habe, wird mir das Notebook am Dienstag in die Arbeit geliefert.
Ich kann es immer noch nicht fassen, wie das passieren konnte. In Zukunft werde ich auf jeden Fall aufpassen, dass mein ganzes Zeug hintereinander durch das Röntgendingens fährt *Grummel*

Nachtrag: Ich habe es tatsächlich wiederbekommen. Die Verpackung war zwar arg lädiert - ich habe schon das Schlimmste befürchtet - aber es funktioniert noch und ich war für kurze Zeit der glücklichste Mensch der Welt.

4. Oktober 2008

Hotels in Bochum

In letzter Zeit war ich 2x beruflich in Bochum und musste jeweils eine Nacht im Hotel verbringen. Zum Glück nur jeweils eine Nacht ...

Hotel 1:
Hier hatte ich einen Mitbewohner, der sich, nachdem ich mir endlich überlegt habe wie ich ihn eliminiere, hinter der Heizung verkrochen hat. Übrigens ohne sich an den Übernachtungskosten zu beteiligen.
Meine Versuche, das Vieh mit Deospray wieder hervorzujagen blieben erfolglos. Entweder es hat ihm nichts ausgemacht oder es ist eingegangen. Der einzige Erfolg war, dass das Zimmer penetrant nach Deospray gestunken hat. Ich hasse Tiere mit mehr als vier Beinen!!!



Hotel 2:
Die Aussicht aus dem Zimmer war nicht so besonders schön. Auf der Überdachung direkt vor dem Fenster lagen ein T-Shirt, eine Socke + mehrere Nektarinenkerne. Und sicher nicht erst seit der letzten Nacht.



Ich wäre für Hoteltips in Bochum sehr dankbar :)

2. Oktober 2008

Aus Freude am Rasen

Kaum bloggt man was über Rasen in der Schweiz, bekommt man auch schon Post von der Stadtpolizei Zürich .... 5km/h zu schnell ... macht 40 CHF ... man hat's ja ... *grummel*

21. September 2008

Miezen und das Sofa

Ich liebe Simon's Cat. Genauso hat sich der Miezekater auch verhalten - inklusive lang ausstrecken, wenn man eine Sekunde vom Sofa aufgestanden ist.

Rasen in der Schweiz

Man wundert bzw. ärgert sich ab und an mal darüber, dass in der Schweiz innerorts selten wirklich 50 km/h, sehr oft sogar langsamer als 45 km/h gefahren wird. Außerorts werden die erlaubten 80 km/h auch nicht immer erreicht. Man könnte nun meinen, der Schweizer hat es beim Autofahren sehr gemütlich - der wahre Grund für die Schleicherei sind aber die horrenden Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Als Beispiel für die Stafen für "Rasen" innerorts: 1-5 km/h 40 CHF, 6-10 km/h 120 CHF, 11-15 km/h 250 CHF und bei > 15 km/h kommt es zum Gerichtsentscheid. Sehr gerne wird direkt vor Ort abkassiert und wenn man nicht bezahlen kann, wird einfach das Auto als Pfand einbehalten.

Es ist also durchaus ratsam, sich den langsameren Geschwindigkeiten anzupassen. Für mich heißt das, dass ich morgens darauf achten muss, rechtzeitig das Haus zu verlassen. Im Gegensatz zu München oder Münster bin ich hier auf meinen Führerschein angewiesen :)

14. September 2008

Büchernotstand

Bücher sind in der Schweiz um einiges teurer als in Deutschland.
Mein Lösung für dieses Problem: ich stürme bei jedem Aufenthalt in D die Bahnhofs- bzw. Flughafenbuchhandlung und decke mich mit Lesestoff ein.

Neu entdeckt habe ich auch Tauschticket. Leider funktioniert das nur, wenn man eine Adresse in Deutschland hinterlegt. Um dieses Problem zu umgehen habe ich mich unter der Adresse meiner Eltern registriert und warte nun darauf, dass diese sich über den Missbrauch als "Sylvias Briefkasten und Packstation" beschweren. :)
Der Haken an der Sache ist, dass ich in der Zwischenzeit zwar schon einige Bücher selbst losgeschickt habe, die von mir gewünschten Bücher aber so lange bei meinen Eltern liegen bis ich da mal hinkomme um sie abzuholen... auch nicht wirklich ideal.

7. September 2008

Nachbarn

Ich habe einen rasanten Aufstieg zu verzeichnen, was die direkte Nachbarschaft anbelangt. Vom widerlichen asozialen Penner in Münster zum Spieler der Schweizer Nati.
(Übersetzungshilfe: Die Schweizer Nati ist die Fussballnationalmannschaft und das "t" wird wie "Z" ausgesprochen *staun*)

6. September 2008

1/2 Jahr .... 6 Monate

ist der Miezekater nun verschwunden.

Die Hoffnung, dass er noch leben könnte und es ihm da wo er jetzt ist gut geht wird da schon immer geringer.
Ich renne nach wie vor zu jeder schwarzen Katze hin, die ich irgendwo sehe. Leider ist es immer Fehlanzeige. Schlimm war, als wir auf einer Radtour eine tote schwarze Katze auf dem Radweg liegen sahen. Beim Näherkommen haben wir tausende Fliegen aufgeschreckt. Die Miez hatte aber einen großen weißen Fleck am Bauch - war also nicht der Miezekater.

Man fragt sich immer und immer wieder, was ihm wohl zugestoßen sein mag ... es wird aber wohl nie eine Antwort geben.

25. August 2008

Games Convention 2008

Wo war der Computerspiele-Fan letzes Wochenende?
Richtig ... bei der Games Convention in Leipzig.

Ich habe einen Teil meiner Überstunden in einen freien Freitag umgewandelt und wir sind am Freitag seeeehr früh aufgestanden um von Basel nach Schönefeld zu fliegen und von dort aus nach Leipzig weiterzufahren.

Entgegen aller Erwartungen waren wir nicht die ältesten Besucher der "Messe". Für die Kinderchen gab es farbige Armbänder, damit sensible Kinderaugen auch nur das zu sehen bekommen, was der Gesetzgeber ihnen zumutet.
Wir sind an keinem einzigen Stand vorbeigekommen, an dem man ein blutrünstiges Ballerspiel hätte testen können - vermutlich hatte das politische Gründe.
Ein Trend sind auf jeden Fall 3D-Rollenspiele, die gab es an fast allen Ständen zu testen. Schon beeindruckend, wie aufwendig Spiele inzwischen von der Grafik, der Musik etc her sind. Am Stand von DeepSilver wurden Live-Demos der demnächst erscheinenden Spiele von den Entwicklern direkt vorgestellt. Ausserdem war Duke Nukem in Fleisch und Blut anwesend - man konnte sogar seine Bauch- und Armmuskeln begrapschen. Sehr gelungener Gag - der Nachfolger wird schon seit ungefähr 10 Jahren angekündigt.

Besonders angetan haben es mir die Stände, an denen man Wii-Spiele hätte testen können. Leider war der Andrang dort immer sehr groß, ich bin nicht zum Ausprobieren gekommen. Ich denke jedenfalls ernsthaft darüber nach, mir eine Wii zuzulegen.

Etwas enttäuscht war ich, dass man weder von Mafia 2 noch von Diablo 3 an den entsprechenden Ständen etwas gesehen hat. Keine Vorschau, kein Infomaterial, nichts. Und das, wo diese Spiele von der Gamer-Community sehnsüchtig erwartet werden.

Fazit: Wenn die GC nächstes Jahr wieder in Leipzig stattfinde, werden wir auf jeden Fall auch wieder dabei sein. Es ist schön, in so eine Parallelwelt abtauchen zu können.

2. August 2008

Velotour nach Ottenbach

Letztes Wochenende waren meine ältere Schwester und mein Schwager zu Besuch bei uns. Sie hatten ihre Velos dabei und wir sind von hier aus zu einer Tour in Richtung Ottenbach aufgebrochen.
Mein Schwager ist ein grosser Freund technischen Schnickschnacks und als neueste Errungenschaft hat er sich ein Navigationsgerät fürs Velo zugelegt. Dank dieser Spielerei kann man dann die gefahrene Strecke hinterher am PC anschauen:


Ein sehenswerter Ort unterwegs ist Bremgarten mit einer schönen Altstadt sowie einer Holzbrücke über die Reuss - das ist gewissermassen Luzern in klein.


Ziel der Tour war Ottenbach. Hier der Beweis:


Wieso erwähne ich das so explizit? Ganz einfach: Ottenbach ist mein Heimatkaff in der Schwäbischen Provinz und das Partnerdorf von Ottenbach in der Schweiz. Wenn man da schon in der Nähe wohnt, MUSS man ja mal dort vorbeischauen.

1. August 2008

Bundesfeier, Schweizerfahne und CO.

Heute ist Bundesfeier, der Nationalfeiertag der Schweizer, und ich habe somit frei *jippieh*

Die Balkone ringsrum sind mit Schweizerfahnen und Kantonsfahnen geschmückt - wie schon zur Euro. Traditionell wird dann heute abend Feuerwerk abgebrannt - die nötigen Knaller gab es die letzten Tage überall zu kaufen. Unser Ort hat sämtliche Bürger zur Bundesfeier eingeladen - samt gratis Wurst + Risotto, Glockenläuten und Feuer anzünden.
Leider gewittert es seit heut früh um 5h ... das wird wohl ein eher feuchtes Fest werden.
Wir werden diesen Tag auf jeden Fall nutzen, um ins deutsche Waldshut zum Einkaufen zu fahren.

A propos Schweizerfahne ... ich habe zum Abschied aus Münster eine Schweizerfahne von meinem Chef geschenkt bekommen - samt der DVD "Die Schweizermacher". (Falls jemand den Film von und mit Emil Steinberger noch nicht kennt - absolut empfehlenswert). Die Fahne weicht allerdings in einem Punkt ab: sie ist rechteckig. Eine echte Schweizerfahne ist quadratisch :)

Mit anderen die Schweiz betreffenden Dingen sind wir inzwischen dank unseren Geburtstagen auch ganz gut ausgerüstet - unser Umzug scheint ein brauchbares Thema für Geschenke zu sein.
So besitze ich das Kauderwelsch-Buch "Schwiizertüütsch, das Deutsch der Eidgenossen". Ich weiss genau wie daneben es sich anhört, wenn ein Nichtschwabe meint "schwäbich schwätza" funktioniert mit einem an jedes Wort angehängten "le" sowie sämtlichen s ausgesprochen als sch. Schweizerdeutsch reden zu wollen verkneife ich mir also - das wird sowieso nix. Das Buch ist aber lustig zum lesen. *kicher*
Ausserdem steht die "Gebrauchsanweisung für die Schweiz" sowie "Leben und Arbeiten in der Schweiz: Trauminsel in Europa" im Regal. Genug Lesestoff also, um sich der neuen Heimat näher zu fühlen.

NACHTRAG:
Was für eine naive Idee.... den freien Tag zum Einkaufen in Waldshut nutzen.... sämtliche Bewohner der Kantone Aargau, Zürich und Basel hatten dieselbe Idee und der Stau zurück in die Schweiz war mehrere Kilometer lang. *haha* Um nicht mindestens eine Stunde für die Rückkehr zu den Eidgenossen anstehen zu müssen haben wir uns entgegen dem Strom zu einem Grenzübergang weiter in Richtung Basel begeben - und waren dort die einzigen die rüberwollten.... seltsam warum alle anderen unbedingt durch Waldshut fahren mussten...

31. Juli 2008

Diablo 3 und Mafia 2

Jaaaaaaaaaa!!!!!
In der neuen Gamestar wird Diablo 3 angekündigt. In Diablo 2 kenne ich jedes Monster und jedes Sandkorn persönlich und habe auch schon fast sämtliche Spielcharaktere ausprobiert. Viele Nächte habe ich damit verbracht, in endlosen Landschaften Monster niederzumetzeln und Gold + seltene Gegenstände zu sammeln. Es ist zwar noch nicht raus wann der Nachfolger genau erscheinen soll, aber die Vorschau auf der DVD ist schon mal sehr vielversprechend. *freu*

In einer der letzten Ausgaben wurde schon Mafia 2 für nächstes Jahr angekündigt. Auch ein Spiel, wo man den Nachfolger kaum erwarten kann.

Spätestens dann wird es endlich Zeit, einen neuen PC anzuschaffen und die alte Rübe auszumustern.

30. Juli 2008

Andere Länder, andere Tastaturen

Schweizer Computer haben eine andere Tastatur ... sie ist so angepasst, dass die Tastaturbelegung für die verschiedenen Sprachregionen passt. An meinem ersten Arbeitstag war das schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Kleine Kostprobe:
- @ befindet sich nicht beim q sondern bei der 2
- ß gibt es nicht
- Umlaute in Grossbuchstaben (Ä,Ö,Ü) erhält man, in dem man zuerst die beiden Punkte mittels Deadkey und dann ein großes A, O oder U schreibt.
- Die Sonderzeichen finden sich so gut wie alle woanders, man muss immer erstmal suchen gehen - ich kann sie bisher noch nicht blind tippen.

Zu Hause habe ich eine "normale" Tastatur, da kennt man sich dann irgendwann mal gar nicht mehr aus :)

23. Juli 2008

Ich lebe noch

Ähem ... danke Steffi, den Tritt in den A.... habe ich echt benötigt :)
Es tut mir leid, ich habe mich hier etwas rar gemacht in letzter Zeit. Ich könnte jetzt eine Reihe von Entschuldigungen anführen (neuer Job,eigener Computer noch nicht angeschlossen, zu müde etc) aber das verkneife ich mir lieber :) PacMan
Ich lebe noch und mir geht es so richtig gut hier.

Meine Möbel habe ich inzwischen auch erhalten - wenn auch mit 3 Wochen Verzögerung. Eigentlich war die Lieferung für einen Freitag später Nachmittag ausgemacht. Die Umzugsfirma wollte den Herrn G. in der Arbeit anrufen, sobld die Lieferzeit ungefähr absehbar war (ich konnte leider nicht früher Feierabend machen). Es hat aber niemand bei ihm angerufen. Hier in der Wohnung hat sich auch niemand gemeldet und Freitag abends ist bei der Umzugsfirma natürlich niemand mehr erreichbar. Ich hatte schon die Vision, dass die Möbelpacker hier niemand angetroffen, einfach den Heimweg angetreten und unterwegs meine Möbel am nächsten Autobahnparkplatz entsorgt haben. Samstag früh um 8h bimmelt es dann an der Tür - und ein einzelner Möbelpacker steht davor, um mir meine Sachen zu liefern - es hatte sich am Tag vorher alles verzögert und der Akku seines Handys war leer. Aha ... immerhin hatte ich dann endlich mein Zeug und das Gästezimmer stand wieder voll mit Möbeln und Kisten. Wir haben es inzwischen auch von Gästezimmer in Umzugszimmer umgetauft. :) Mittlerweile sind die Möbel natürlich längst aufgebaut und der Großteil des Kisteninhalts ist ein- oder aufgeräumt.

Inzwischen habe ich 7 1/2 Arbeitswochen hinter mich gebracht und somit schon mehr als die Hälfte der Probezeit geschafft. Ich habe tatsächlich nur 3 Monate Probezeit - in D sind da ja wohl eher 6 Monate üblich. Der neue Job war anfangs etwas chaotisch, inzwischen hat sich das Chaos aber ziemlich gelichtet. Im Zuge der Einarbeitung komme ich auch ganz schön rum - mein neuer Job beinhaltet eine gewisse Reisetätigkeit. So war ich inzwischen schon 2x in Lugano, 1x in Biel, 1x in Hanau und 2x in Berlin.
Es hat schon was, mit dem Zug nach Lugano zu fahren ... die Strecke geht am Zuger See und am Vierwaldstättersee entlang, dann durch den Gotthard und weiter durchs Tessin. In Lugano spürt man dann schon das mediterrane Flair - man fühlt sich eher wie im Urlaub und merkt gar nicht, dass man eigentlich zum Arbeiten dort ist. Das ist doch was ganz anderes, als z.B. von Münster nach Düsseldorf durchs Ruhrgebiet zu fahren :)
Hanau war ziemlich speziell. Ich wusste vorher nicht, dass Hanau so extrem hässlich ist. Mein Hotel lag an einer recht befahrenen Strasse, das Zimmer natürlich zur Strasse raus. Es war unglaublich heiss und stickig in dem Zimmer und ich hatte entweder die Wahl nicht schlafen zu können weil ich ersticke oder nicht schlafen zu können weil die Strasse + die Einflugschneise des Frankfurter Flughafens so laut sind. Hinzu kam noch, dass ein ganzer Reisebus älterer Inder das Hotel bevölkerte. Ich wusste bis dahin auch nicht, dass Inder so furchtbar laut sein können. Nach einer nicht enden wollenden Aufzugfahrt mit vier Personen der Indergruppe war ich halb taub. Die Truppe hat dann die halbe Nacht über einen Mordslärm veranstaltet und ich habe so gut wie kein Auge zugemacht und war den ganzen nächsten Tag über dementsprechend wie gerädert. Was lernt man daraus? Niemals ohne Ohrstöpsel auf Reisen gehen!
Dafür war Berlin recht nett. Der erste Besuch war leider nur für einen Tag, dafür habe ich mich bei dem nächsten Besuch mit einem guten alten Bekannten getroffen und so einen ganz netten Abend am Strand verbracht.

Demnächst gibt es dann etwas mehr über das Leben hier ... ich habe schon jede Menge Material gesammelt *ggg*

25. Juni 2008

Sylvia Honigtau Bunsenbrenner

Mein Gott, wie passend... ich schwöre, dass ich nicht geschummelt habe. Die Brille passt ja, an der Frisur muss ich noch etwas arbeiten. *ggg*

Hätte ich der Wissenschaft doch nicht den Rücken kehren sollen? Wahrscheinlich lags daran, dass ich keinen Assistenten wie Beaker hatte *lol*




You Are Dr. Bunsen Honeydew



You take the title "mad scientist" to the extreme -with very scary things coming out of your lab.

And you've invented some pretty cool things, from a banana sharpener to a robot politician.

But while you're busy turning gold into cottage cheese, you need to watch out for poor little Beaker!

"Oh, that's very naughty, Beaker! Now you eat these paper clips this minute."

30. Mai 2008

Umzugsgut

Heute hätte eigentlich der Umzugswagen mit meinen Sachen aus Münster vor der Tür stehen sollen. Hätte ... wäre da nicht Anfang der Woche der Anruf der Umzugsfirma gewesen, dass sich der Termin leider um eine Woche verschieben wird. Die Kunden mit dem Umzug nach Zürich, zu deren Zeug meine Sachen hätten dazugeladen werden sollen, haben es nicht geschafft, bis Donnerstag alles zu packen und haben kurzfristig den Termin um eine Woche verschoben. Und wer fragt mich ob mir das passt? Da ich eindeutig weniger m³ beisteure und ansonsten derzeit keine andere Fuhre in Richtung Zürich geht kann ich das nur akzeptieren. Immerhin war der Umzugsbetreuer von der Umzugsfirma sehr besorgt, wie ich denn ohne Möbel so lange zurecht komme. :)

Es wäre so schön gewesen, dieses Wochenende die Möbel aufzubauen und die Kisten auszupacken, um das Thema Umzug endgültig abhaken zu können. Zumal ich nächste Woche keinen Urlaub mehr habe. So kann ich jetzt schauen, ob ich nächsten Freitag - je nachdem wann der Umzugswagen anrückt - früher gehen kann oder sogar frei bekomme.

Der Umzug zieht sich also noch eine Woche länger hin. Aber wenn man bedenkt, dass ich in der Woche nach Weihnachten in Gräfelfing die ersten Kisten gepackt habe, macht das den Kohl auch nicht mehr fett.

29. Mai 2008

Entsorgung

Als deutsche Bundesbürger sind wir seit ca. 15 Jahren darauf getrimmt, jeden Joghurtbecher auszuspülen und gemeinsam mit jedem kleinsten Plastikverpackungsfitzelchen in den gelben Sack zu stecken. In Petershausen (unser Wohnort vor Gräfelfing) gab es zu den gelben Säcken auch noch rote Säcke, in die Weißblech reinkam. Finanziert wird diese Trennungswut über den grünen Punkt, also letztendlich bei jedem Einkauf an der Supermarktkasse.

Hier ist das alles relativ einfach. Für den normalen Müll gibt es die Kehrichtsäcke in grau, bei deren Kauf die Abfuhrgebühr mitbezahlt wird. Das ganze Plastikzeugs und Tetrapaks werden ganz normal in den Kehrichtsack gegeben - das war am Anfang etwas ungewohnt, ich habe (gut erzogen) instinktiv nach dem gelben Sack gesucht. Außerdem gibt es einen Container für Grünmüll. Dann sammelt man noch Dosen und Glas, diese werden an der Sammelstelle abgegeben. Altpapier wird alle zwei Monate von den Vereinen gesammelt.
Das ist alles so, wie ich das bei uns bis zur Einführung des dualen Systems gewohnt war.

Entweder sind die Schweizer weniger recyclingbewusst, haben Müllverbrennungsanlagen die besser sortieren können, oder der deutsche Verbraucher wurde jahrelang verarscht.

20. Mai 2008

Jodtabletten zur Begrüßung

Ich war vorhin bei der Gemeindeverwaltung um mich hier anzumelden. Nachdem die Formalitäten erledigt waren habe ich noch eine Schachtel mit Jodtabletten der Armeeapotheke erhalten: "Wir wohnen hier im Einzugsbereich eines Kernkraftwerks - falls da mal was passiert". Bei uns ist der Katastrophenschutz in dieser Hinsicht nicht so fürsorglich.
In der Gebrauchsanweisung wird sogar erklärt, wie man die Tabletten aus dem Blister rausbekommt. Dann kann das Ding ja jetzt in die Luft fliegen, ich bin vorbereitet. *haha*

Sylvia zieht um

Gestern war endlich der lange ersehnte Tag ... gegen 14h bin ich ins Auto gestiegen und habe mich endgültig von Münster verabschiedet.

Ein wenig Abschiedsschmerz hatte ich schon - unterwegs hat sich die Laune aber mit jedem Schild das ein neues Bundesland anzeigt schon zusehends gebessert (vor allem das Schild von Baden-Württemberg :) ).

Knapp 600km später rolle ich in Weil am Rhein auf die Grenze zu und habe plötzlich richtig gute Laune - das wars nun also vorerst mit Deutschland. Rechts von mir waren einige Kilometer LKW-Stau, ich war der einzige PKW weit und breit. Der Typ an der Grenze hat mich etwas gelangweilt durchgewunken und das war es nun tatsächlich - ich bin drin und es ging ganz einfach.

Nach der Grenze musste ich an der ersten Raststätte anhalten, da ich mit den letzten Litern Benzin unterwegs war. Der Tankinhalt (für €1.48/Liter) hat ziemlich genau von Gievenbeck bis kurz nach Basel gereicht. Die Benzinpreise hier sind deutlich niedriger, es hat sich also gelohnt nicht noch mal in Deutschland anzuhalten und zu tanken.
Als ich gegen 21h hier in die Tiefgarage gefahren bin haben mich die Gefühle etwas überrollt - schließlich ist die Wochenendbeziehung endgültig wieder eine normale Beziehung und ich muss nun nicht mehr nach ein paar wenigen Tagen wieder wegfahren sondern darf bleiben - in unserem neuen Zuhause.

Mein Umzugsgut wird in ca. 2 Wochen hier ankommen, da mein bisschen Hab und Gut zunächst bei der Umzugsfirma eingelagert wird um als Zuladung in die Schweiz befördert zu werden. Das dauert zwar etwas länger, war dafür vom Preis her über 100€ billiger als das günstigste Gebot von umzugsauktion.de . Alles was ich die nächsten zwei Wochen über benötige habe ich eben im Auto transportiert und die Möbel brauchen wir hier nicht so dringend.

6. Mai 2008

Umzugsvorbereitungen

Langsam aber sicher habe ich endlich alle erforderlichen Unterlagen für den Umzug/Zoll beisammen:

- Arbeitsvertrag
- Mietvertrag in dem ich als Mieterin mit drinstehe
- Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung (sehr wichtig ;) ) Die ist heute beim Arbeitgeber eingetroffen - dann habe ich sie auf jeden Fall bis Ende nächster Woche

Was noch fehlt ist die Abmeldung des Wohnsitzes. Das erledige ich nächste Woche, dann kann der Möbelwagen kommen.

22. April 2008

Plug and play?

Elektrogeräte funktionieren mit Strom und der kommt aus der Steckdose. Schweizer Steckdosen haben drei Löcher, deutsche Stecker aber nur zwei Stöpsel. Die flachen Eurostecker lassen sich problemlos in die Schweizer Steckdosen einstecken, Konturenstecker wie sie Elektrogeräte mit höherem Stromverbrauch wie Staubsauger, Bohrmaschine, Fön, Wasserkocher etc. benötigen haben zu dicke Stöpsel und wir benötigen jede Menge Umstecker. (Ich sehe gerade, dass die Stöpsel laut Wikipedia "Kontaktstifte" heißen *aha*).
Wir haben das derzeit so gelöst, dass wir an den wichtigsten Steckdosen einen Umstecker eingesteckt haben. So kann man die deutschen Steckdosenleisten - von denen wir jede Menge besitzen - trotzdem noch benutzen.
Man hat aber trotzdem nie genügend Umstecker. Theoretisch könnte man ja die ganzen Stecker abschnippeln und durch die passenden Exemplare ersetzen. Kommentar des Herrn G: "ich hab ja sonst nix zu tun"

21. April 2008

Hopp Schwiiz

Die letzten Wochenenden habe ich schon in der Schweiz verbracht.
Im Zuge der Euro 2008 wird aus "Mars" in der Schweiz "Hopp". Im Supermarkt habe ich mir eine Packung "Hopp" mini mitgenommen, weil ich das so süß fand.

19. April 2008

Die Nr. 1

Testtest ... einszwei ... einszwei ....
Hier entsteht mein neuer Blog. Richtig leben wird er wohl erst ab Anfang Juni, wenn ich in die Schweiz gezügelt bin.