21. September 2008

Miezen und das Sofa

Ich liebe Simon's Cat. Genauso hat sich der Miezekater auch verhalten - inklusive lang ausstrecken, wenn man eine Sekunde vom Sofa aufgestanden ist.

Rasen in der Schweiz

Man wundert bzw. ärgert sich ab und an mal darüber, dass in der Schweiz innerorts selten wirklich 50 km/h, sehr oft sogar langsamer als 45 km/h gefahren wird. Außerorts werden die erlaubten 80 km/h auch nicht immer erreicht. Man könnte nun meinen, der Schweizer hat es beim Autofahren sehr gemütlich - der wahre Grund für die Schleicherei sind aber die horrenden Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Als Beispiel für die Stafen für "Rasen" innerorts: 1-5 km/h 40 CHF, 6-10 km/h 120 CHF, 11-15 km/h 250 CHF und bei > 15 km/h kommt es zum Gerichtsentscheid. Sehr gerne wird direkt vor Ort abkassiert und wenn man nicht bezahlen kann, wird einfach das Auto als Pfand einbehalten.

Es ist also durchaus ratsam, sich den langsameren Geschwindigkeiten anzupassen. Für mich heißt das, dass ich morgens darauf achten muss, rechtzeitig das Haus zu verlassen. Im Gegensatz zu München oder Münster bin ich hier auf meinen Führerschein angewiesen :)

14. September 2008

Büchernotstand

Bücher sind in der Schweiz um einiges teurer als in Deutschland.
Mein Lösung für dieses Problem: ich stürme bei jedem Aufenthalt in D die Bahnhofs- bzw. Flughafenbuchhandlung und decke mich mit Lesestoff ein.

Neu entdeckt habe ich auch Tauschticket. Leider funktioniert das nur, wenn man eine Adresse in Deutschland hinterlegt. Um dieses Problem zu umgehen habe ich mich unter der Adresse meiner Eltern registriert und warte nun darauf, dass diese sich über den Missbrauch als "Sylvias Briefkasten und Packstation" beschweren. :)
Der Haken an der Sache ist, dass ich in der Zwischenzeit zwar schon einige Bücher selbst losgeschickt habe, die von mir gewünschten Bücher aber so lange bei meinen Eltern liegen bis ich da mal hinkomme um sie abzuholen... auch nicht wirklich ideal.

7. September 2008

Nachbarn

Ich habe einen rasanten Aufstieg zu verzeichnen, was die direkte Nachbarschaft anbelangt. Vom widerlichen asozialen Penner in Münster zum Spieler der Schweizer Nati.
(Übersetzungshilfe: Die Schweizer Nati ist die Fussballnationalmannschaft und das "t" wird wie "Z" ausgesprochen *staun*)

6. September 2008

1/2 Jahr .... 6 Monate

ist der Miezekater nun verschwunden.

Die Hoffnung, dass er noch leben könnte und es ihm da wo er jetzt ist gut geht wird da schon immer geringer.
Ich renne nach wie vor zu jeder schwarzen Katze hin, die ich irgendwo sehe. Leider ist es immer Fehlanzeige. Schlimm war, als wir auf einer Radtour eine tote schwarze Katze auf dem Radweg liegen sahen. Beim Näherkommen haben wir tausende Fliegen aufgeschreckt. Die Miez hatte aber einen großen weißen Fleck am Bauch - war also nicht der Miezekater.

Man fragt sich immer und immer wieder, was ihm wohl zugestoßen sein mag ... es wird aber wohl nie eine Antwort geben.