31. März 2009

Wenn Sylvia skifahren geht ....

... dann schafft sie es nicht normal, heil und vor allem komplett auf zwei Skiern aus dem Skigebiet ins Tal zu kommen.

Das letzte Mal skifahren habe ich mir das Bein gebrochen - da bin ich nicht mehr heil ins Tal gekommen.

Heute war ich das erste Mal seit dem Unfall wieder skifahren und bin mit inkompletter Ausrüstung auf einem Ski zurückgekommen. Von Anfang an: Ich habe Urlaub und war in meinem Lieblingsskigebiet (Flims-Laax), es war herrlich sonnig, nicht zu kalt und der Schnee war perfekt. Mit meinem Knie ging es auch einigermassen. Allerdings tun die kleinen Schläge mit der Zeit schon etwas weh. Bei der Talabfahrt halte ich an und bin plötzlich aus der Bindung draussen. Ich denke noch "Wieso geht die Bindung von alleine auf?" schaue runter und schaue etwas irritiert auf ein rotes Plastikteil neben dem Ski. Das Teil hat sich schnell als der Absatz meines Skischuhes rausgestellt. Alleine vom Hinschauen ist dann die komplette Sohle sowie der vordere Teil des Schuhs in mehrere Einzelteile zerbröselt bis ich untenrum nur noch mit dem Innenschuh dastand. Na bravo ... mir blieb nichts anderes übrig als nur mit dem anderen Ski irgendwie seitwärtsrutschend ins Tal zu kommen. *totlach* Ich gebe ja zu, dass die Schuhe nicht unbedingt das neueste Modell waren ... aber dass sie sich gleich so gründlich verabschieden .... *seufz*

10. März 2009

Sylvia schaut ARTE

und zwar jeden Tag um 20.15h.
Dort wird gerade täglich Fackeln im Sturm gezeigt - das wollte ich immer und durfte ich früher nie anschauen.

1. März 2009

Auto abzugeben

Mir blutet das Herz... ich werde mich tatsächlich von meinem 18 Jahre alten hellblauen Fiesta trennen *heul*

Wie es dazu kommt? Nun gut ... das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt. Bisher ist das Auto immer noch auf meine Mutter angemeldet und fährt daher mit Göppinger Kennzeichen rum. Vor einiger Zeit wurden wir nach dem Einkauf in Waldshut an der Grenze gründlich kontrolliert und dort wurde uns schon gesagt, dass man nicht dauerhaft mit einem deutschen Auto in der Schweiz herumfahren kann. Es ist völlig egal, ob einem das Auto gehört oder nicht. Wir konnten uns aber direkt an Ort und Stelle eine Zollbescheinigung kaufen, die das Fahren immerhin zwei Jahre lang erlaubt. Eigentlich dachten wir, der Fall hätte sich damit erledigt.
Nun kam aber Post vom kantonalen Strassenverkehrsamt. Das Auto ist nach ordnungsgemässer Fahrzeugprüfung (=TÜV) innert einer bestimmten Frist anzumelden, da gibt es nichts dran zu rütteln. Das Papier das wir vom Zoll haben erlaubt nur das zollfreie rumfahren *seufz* Für die Fahrzeugprüfung muss man übrigens das Auto vorher sorgfältig reinigen lassen - Motorwäsche, Unterbodenwäsche etc. Es gibt extra Werkstätten, die sich darauf spezialisiert haben. Dieser Aufwand für die alte Karre - ich denke auch, dass die Kontrolle um einiges strenger ausfällt als in D, man sieht hier keine uralten Autos rumfahren.

Nach einigem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man derzeit so günstig wie nie an ein neues Auto kommt und habe beschlossen, mich von dem alten Fiesta zu trennen. Zuerst hatte ich überlegt, meine Mutter die Abwrackprämie kassieren zu lassen. Der nächste Gedanke war, dass die Mehrwertsteuer in der Schweiz nur 7.6% beträgt. Eventuell lohnt es sich auch das Auto in D selbst zu kaufen (Autos sind in der Schweiz teurer als in D), es zu exportieren und die Differenz der Mehrwertsteuer zu kassieren.

Entschieden habe ich mich für einen neuen Fiesta. Die Entscheidung fiel relativ schnell, gesehen habe ich das Auto das erste Mal in der Fernsehwerbung und fand es da recht schnittig. Eine Probefahrt hat mich absolut überzeugt. Alternativ habe ich mich noch im Internet nach einem Polo oder A3 umgeschaut. Der Polo ist mir vom Aussehen her zu bieder und den A3 fand ich etwas teuer. Es ist unglaublich, was man beim Fiesta schon im Grundmodell alles an Ausstattung erhält, was man bei anderen Anbietern erst noch teuer dazukaufen muss. Wenn nun alles gut geht, dann bin ich ab Anfang April in einem nagelneuen Fiesta in der Farbe Hot Magenta unterwegs. *freu* Das Testauto war in dieser Farbe lackiert und das sah einfach chic und so wohltuend anders aus als das Einheitssilber, das derzeit auf den Strassen unterwegs ist. Wir konnten den Preis ganz gut verhandeln und somit wird mein alter Fiesta nicht abgewrackt sondern ich versuche ihn in D zu verkaufen. Immerhin hat er fast zwei Jahre TÜV, nur 120.000km und schaut innen noch aus wie neu.