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26. August 2011

Gewitter

Auf dem Heimweg - ein Regenbogen mitten aus unserer Wohnanlage und der andere gleich daneben.




26. Juni 2011

Promille Weg



Von unserer Wohnanlage führt ein kleiner Weg direkt ins Ortszentrum und zum Hintereingang eines Restaurants. Seit mehr als 3 Jahren hängt am Beginn dieses Weges dieses Schild und bisher hat sich auch niemand daran gestört.

Jetzt lese ich im lokalen Käseblatt, dass sich ein Anwohner durch dieses Schild so gestört fühlt, dass er sich bei der Gemeindeverwaltung lautstark beschwert hat. Er möchte nicht an einem Weg dieses Namens wohnen, da er ihn mit Begriffen wie 'Gewalt', 'Kriminalität', 'Drogen', 'Prostitution' etc assoziiert. *kopfschüttel*

Und tatsächlich soll nun ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, damit dieser Weg endlich einen offiziellen Namen erhält. Was bestimmt viel Geld kostet. Billiger wäre es, wenn diese humorlose Person uns von ihrer Anwesenheit befreien würde.

19. März 2010

Bin dann mal weg...

So ... der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, die Reisetasche ist gepackt und ich verabschiede mich für zwei Wochen auf die Seychellen.
*freu*

16. März 2010

Luxusproblem

Es gibt Neues von meiner Jobsuche. Einige Zeit tut sich gar nichts und nun habe ich ein echtes Luxusproblem.

Ich war vor einigen Wochen zum Interview bei der weltgrössten Firma in meiner Branche. Das Interview war eines der ekligsten die ich je hinter mich gebracht habe. Ich wurde 1 1/2 Stunden lang nur mit Psychofragen bombardiert, stand die ganze Zeit mit dem Rücken zur Wand und wurde immer noch ein wenig mehr in die Ecke gedrängt. Das war sehr sehr unangenehm und ich hatte hinterher überhaupt kein gutes Gefühl, weil man keinerlei Feedback auf seine Antworten bekommen hat.
Es hiess dann zunächst, dass die Stelle intern besetzt wurde.

Letzte Woche war ich bei einer kleinen Pharmafirma zum Interview. Das Projekt ist sehr spannend, die Leute sind alle sehr sehr nett gewesen... das hatte einen richtig guten Eindruck gemacht.

Mein Dilemma ist nun, dass ich gestern einen Anruf von Firma Nr. 1 bekommen habe, dass sie mich nun doch gerne einstellen würden. Heute bekomme ich von meinem Personalrecruiter die Nachricht, dass Firma Nr. 2 sich morgen bei mir melden wird und mir ebenfalls ein Angebot unterbreiten möchte.

Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Z.B. 30 vs 20 Tage Urlaub. Überstunden werden ausbezahlt/abgefeiert vs Überstunden sind inklusive. 1 1/h Stunden einfache Fahrt nach Basel fahren oder 1h nach Zürich fahren. Psychointerview vs eines der nettesten Interviews die ich je gehabt habe.

WAS MACHE ICH DENN JETZT????? Ich will mich doch diesmal für das Richtige entscheiden.
Das Schlimme ist, dass einem niemand diese Entscheidung abnehmen kann.

Bis Freitag muss ich mich entschieden haben..... *seufz*

1. Februar 2010

Einfach mal gekündigt

Ich habe am Freitag meinen Job gekündigt. Und das, obwohl ich keinen neuen Job habe.
Eigentlich macht man sowas nicht.... ich habe aber inwzischen von der Firma so die Nase voll, dass ich das ziemlich spontan Freitag früh entschieden habe, gewissermaßen aus dem Affekt. Aber es war eben nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.
Freitag Nachmittag hatte ich dann schon ein etwas mulmiges Gefühl - aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Richtige getan habe.

Jetzt habe ich drei Monate Zeit was neues zu finden. Bestärkt in meinem Beschluss hat mich, dass ich ständig auf XING von Recruitern kontaktiert werde. Am Anfang habe ich diese Kontaktanfragen noch ignoriert, ich habe mich dann aber auf ein Vorstellungsgespräch letzte Woche eingelassen. Dieses lief auch sehr gut - bis die Sprache auf meine lange Kündigungsfrist kam, da hat man schon gesehen, wie denen die Kinnlade runtergeklappt ist. Wenn ich zum 1.3. dort hätte anfangen können wäre das sicher was geworden. Bei der Firma schauen sie jetzt, dass sie eine Möglichkeit finden, mich anderweitig unterzubringen. Und das, obwohl ich nicht selbst aktiv nach einem Job geschaut habe.

Dieses Wochenende habe ich nun damit verbracht meinen Lebenslauf sowohl auf Monster als auch auf Stepstone unterzubringen mit dem Resultat, dass mich heute drei Recruiter angerufen/angemailt haben und eines der Angebote sehr vielversprechend klingt.

Ich denke mal, dass ich das Ganze dann doch etwas lockerer angehen lassen kann. Auch für meine jetzige Stelle hat sich eine gewisse Gelassenheit breitgemacht.

5. Januar 2010

Meine Fische

Dadurch dass ich in letzter Zeit so viel unterwegs war habe ich leider mein Aquarium etwas vernachlässigen müssen.
Die Pflanzen hatten nun jede Menge Zeit alles zuzuwuchern (das Exemplar hinten in der Mitte wächst besonders schnell...) und so habe ich einen Eimer voll Grünzeug enfernt. Nun haben die Fische wieder richtig Platz zum Schwimmen und man sieht sie auch alle wieder :)

Letzten Sommer musste ich alles neu machen, nachdem das alte Becken plötzlich undicht war. Nach der Neueinrichtung habe ich diese Fotos gemacht:



Nach der Gärtnerei schaut es jetzt wieder ähnlich aus.
Als Besatz habe ich 9 Zebrabärblinge, Amanogarnelen (sieht man auf den Fotos leider nicht), eingeschleppte kleine Schnecken sowie einen Antennenwels (sieht man leider auch nicht, da er sich in der Wurzel versteckt hat). Der Antennenwels hat seit Silvester auch einen Namen: meine Schwester meinte, dass er aussieht als ob er Walter heissen würde.

Nachdem das "neue" Aquarium nun ein halbes Jahr Zeit hatte sich richtig einzufahren werde ich demnächst noch eine neue Fischart einsetzen. Guppies fände ich recht schön, leider vermehren diese sich so stark.

23. August 2009

Hochsprung-Katze

Wir wohnen in der ersten Etage und vorhin war plötzlich eine Katze auf dem Balkon. Da es an der Hauswand nichts zu klettern gibt haben wir wohl den Schweizer Meister im Katzen-Hochsprung gesehen.
Sobald sie uns gesehen hat ist sie sofort unter dem Glas durchgeschlüpft und runtergehüpft.

1. August 2009

Auto-Import von Deutschland in die Schweiz

Endlich habe ich die Mehrwertsteuer von meinem Autokauf zurückerhalten. Nun wird es Zeit, mal ein paar meiner Erfahrungen mit dem Import eines Neuwagens vom Ausland in die Schweiz zu posten. Es war eine ganz schöne Rennerei und ein ziemlicher Aufwand - das war mir vorher nicht wirklich bewusst.

Also: Wie importiere ich ein Auto von Deutschland in die Schweiz?

1. Autokauf
Nachdem das Strassenverkehrsamt Aargau mich zwingen wollte, den Uralt-Fiesta in die Schweiz zu importieren (Auto abzugeben) habe ich mich entschlossen, den alten gegen einen neuen Fiesta einzutauschen. Wir konnten ganz gut handeln, also ist der Kauf schnell über die Bühne gegangen.

Tip: Das Autohaus erstattet die Mehrwertsteuer (nicht das Finanzamt). Deshalb beim Kauf schon vereinbaren, dass die Mehrwertsteuer nach dem Export rückerstattet wird.

2. Versicherung für die Ausfuhr (Deckungskarte)
Wenn der Liefertermin für das Auto feststeht, dann kann man sich um die Ausfuhrversicherung kümmern.
Hier lohnt es sich, online die Angebote zu vergleichen. Z.B. velangt der ADAC für 30 Tage Versicherung € 160,-
Ich habe mich für Nondos.com entschieden, weil man die Karten online bestellen und mit Paypal bezahlen kann. Ausserdem gab es die Versicherung dort am billigsten - ich habe für 60 Tage Versicherung €160,- gezahlt.

Tip 1: Vorher beim zuständigen Strassenverkehrsamt in der Schweiz nachfragen, wie lange man auf einen Termin für die Fahrzeuguntersuchung warten muss. Im Aargau sind dies derzeit ca. 4-5 Wochen, deshalb habe ich eine Versicherungskarte für 60 Tage gekauft.

Tip 2: Eine "offene" Deckungskarte bestellen, dort kann man den Versicherungsbeginn sowie andere Angaben wie Kennzeichen und Fahrgestellnummer selbst eintragen.

Tip 3: Auf dem gelben Versicherungsschein unbedingt die schweizerische Anschrift als Heimatanschrift eintragen.

Tip 4: Es handelt sich nur um eine Haftpflichtversicherung die speziell für den Export von Fahrzeugen bestimmt ist. Aus diesem Grund habe ich das neue Auto so wenig wie möglich benutzt bis ich die schweizerische Versicherung abgeschlossen und das Fahrzeug immatrikuliert hatte.

Kosten: € 160,-

3. Autohaus
Wenn das Auto dann endlich geliefert wird, erhält man zusammen mit dem Fahrzeug den Fahrzeugbrief, die Lieferantenbescheinigung des Herstellers und die Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.
Ausserdem erhält man die EU-Übereinstimmungsbescheinigung, die man für die Anmeldung zur Fahrzeuguntersuchung in der Schweiz benötigt. Diese muss später dann auch immer im Fahrzeug mitgeführt werden.

4. Ausfuhrdokumente
Offiziell führt das Autohaus das Auto aus, man selbst ist nur die Person, die den Export für das Autohaus durchführt.
Die Ausfuhrdokumente habe ich bei einer Spedition erstellen lassen. Das Formular ist doch etwas kompliziert und die Spedition weiss genau was sie in welches Feld des Formulares einsetzen muss damit es an der Grenze keine Probleme gibt.
Man erhält dann die Ausfuhranmeldung sowie die Warenverkehrsbescheinigung.

Kosten: € 50,-

5. KFZ-Zulassung
Nach Vorlage des KFZ-Briefs und der Versicherungskarte kann man das Ausfuhrkennzeichen besorgen und man erhält den internationalen Zulassungsschein (benötigt man an der Grenze für den deutschen Zoll).

Kosten: € 31,- Ausfuhrkennzeichen, € 45,40 Landratsamt

6. Binnenzollamt
Man muss zum zuständigen Binnenzollamt (dort wo das Auto gekauft wurde), und erhält die abgestempelte Ausfuhranmeldung und Warenverkehrsbescheinigung.

7. Grenzzollamt
Ich bin in Thayngen (Schaffhausen) über die Grenze gefahren. Das Zollamt ist das zweistöckige graue Gebäude direkt nach der Grenzkontrolle auf der rechten Seite. Zum Parken gibt es sofort nach der Grenzkontrolle Parkplätze, später hat man keine Parkmöglichkeit mehr. Man kann wohl auch rechts an der Grenzkontrolle zur Warenanmeldung vorbeifahren.
Zuerst muss man im Erdgeschoss zum deutschen Zollamt. Hier gibt man die Ausfuhranmeldung ab und es wird der internationale Zulassungsschein abgestempelt.

In der ersten Etage befindet sich das schweizerische Zollamt. Hier wurde ich gleich wieder weggeschickt, es hat noch das Einfuhrdokument gefehlt. Gegenüber von dem Zollamt gibt es jede Menge Speditionen die einem dieses Dokument sofort ausfüllen und nach ca. 20 Minuten konnte ich dann endlich meine Papiere im der ersten Etage des Zollamtes abgeben (darauf achten, dass man an den Schalter geht, der für die jeweilige Spedition die man sich für das Einfuhrdokument ausgesucht hat zuständig ist).

Kosten: CHF 40,-

Wenn die Papiere bearbeitet sind, dann geht es an die Kasse:
Dies muss alles in Schweizer Franken bezahlt werden:
- Automobilsteuer: 4% des Fahrzeugwerts (netto)
- Gebühren: CHF 7,-
- Mehrwertsteuer: 7.6% des Fahrzeugwerts (netto)
Wenn man die Warenverkehrsbescheinigung EUR1 benutzt hat, dann muss man keinen Zoll bezahlen

Erhalten habe ich hier:
- abgestempelte Warenverkehrsbescheinigung
- Veranlagungsverfügung MWST mit Zollstempel
- Veranlagungsverfügung ZOLL mit Zollstempel
- Prüfungsbericht 13.20A mit Zollstempel (dieser Prüfungsbericht enthält die Stammnummer, die für die Anmeldung zur Fahrzeuguntersuchung sowie die Versicherung benötigt wird)

Tip: Auf jeden Fall daran denken, dass man alles in Franken bezahlen und die Automobilsteuer und Mehrwertsteuer entsprechend umrechnen muss. Ich würde mich auch vorher erkundigen, ob das Zollamt Kartenzahlung erlaubt, ansonsten muss man alles bar bezahlen. In Thayngen kann man übrigens mit Karte bezahlen.

8. Autobahnvignette kaufen
Wenn man die Autobahn benutzen will auf jeden Fall daran denken, an der Grenze oder der nächsten Tankstelle eine Autobahnvignette für die Schweiz zu kaufen.

9. Autoversicherung abschliessen
Am bequemsten schliesst man die Autoversicherung online ab.
Hierfür habe ich unter Comparis.ch verschiedene Versicherungen miteinander verglichen und dann online einen Vertrag abgeschlossen.
Man benötigt hier auf jeden Fall die Stammnummer aus dem Prüfungsbericht 13.20A sowie eine Kopie des Ausländerausweises.

10. Abgasuntersuchung
Für die Fahrzeugkontrolle benötigt man eine gültige Abgasuntersuchung. Diese kann man bei jeder Werkstatt vornehmen lassen.
Man erhält dann das Abgaswartungsdokument, das man zur Fahrzeugkontrolle mitbringen muss.

Tip: Die Kontrollschilder haben ein anderes Format als die deutschen Kennzeichen. Deshalb habe ich mir von der Werkstatt gleich neue Kennzeichenhalter mitgeben lassen.


11. Anmeldung zur Fahrzeuguntersuchung

Hier kann ich nur meine Erfahrungen mit dem Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau teilen. In einem anderen Kanton sieht das eventuell etwas anders aus.
Im Aargau muss man sich vorher schriftlich zur Fahrzeuguntersuchung anmelden. Das geht tatsächlich nur schriftlich und nicht telefonisch oder online.
Hier den Antrag für die Prüfung eines Fahrzeugs herunterladen, ausfüllen und
Folgende Unterlagen mitschicken:
- Prüfungsbericht 13.20A
- Kopie der EU-Übereinstimmung

12. Fahrzeuguntersuchung und Immatrikulation
Das Fahrzeug wird am genannten Termin zur Fahrzeuguntersuchung vorgeführt. Das hat insgesamt keine fünf Minuten gedauert.
Hierfür auf jeden Fall das Abgaswartungsdokument sowie das Original der EU-Übereinstimmung mitnehmen.

Dann geht es weiter zur Immatrikulation. Auf der Homepage sind folgende notwendigen Unterlagen aufgeführt:
- Antrag für die Verkehrszulassung
- Versicherungsnachweis: dieser wird in der Regel elektronisch an das zuständige Strassenverkehrsamt übermittelt
- Zoll-Mehrwertsteuerquittung (musste ich nicht vorzeigen)
Die anderen aufgeführten Dokumente waren schon für die Fahrzeugprüfung erforderlich.

Nun erhält man endlich die Kontrollschilder sowie den Fahrzeugausweis.

Tip: Damit man mit den neuen Kontrollschildern gleich vom Hof fahren kann empfiehlt es sich, einen Schraubenzieher mitzunehmen um die Kennzeichenhalter auszutauschen.

13. Binnenzollamt
Für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer muss man wieder zum Binnenzollamt. Die Ausfuhranmeldung die man am deutschen Grenzzollamt abgegeben hat wird elektronisch an das Binnenzollamt übertragen. Man erhält dann die Bestätigung, dass die Ausfuhr durchgeführt wurde.

14. Autohaus
Beim deutschen Autohaus folgendes Vorlegen:
- Bestätigung der Ausfuhr
- Nachweis über Wohnsitz in der Schweiz (z.B. Kopie des Ausländerausweises, wenn dort die Adresse vermerkt ist)
- Kopie des internationalen Zulassungsscheins
- Kopie des schweizerischen Fahrzeugscheins
- Kontoinformationen

Und dann gibt es relativ schnell die zuviel gezahlte Mehrwertsteuer zurück.
Ich habe mal ausgerechnet, was unterm Strich rauskommt. Berücksichtigt habe ich auch die ganzen Kosten, die mit dem Export zusammenhängen. Nicht berücksichtigt habe ich, was ich in der Schweiz für die Versicherung, die Abgasuntersuchung, Fahrzeuguntersuchung und Immatrikulation bezahlen musste - das wäre bei einem Kauf in der Schweiz genauso angefallen.
Zurückbekommen habe ich ca. € 666,-

Was sich nicht wirklich berechnen lässt ist, wieviel man gegenüber einem Kauf in der Schweiz tatsächlich gespart hat. Die Ausstattungspakete sind hier etwas anders und die Motorvariante dich ich wollte gab es zum Zeitpunkt meiner Bestellung in der Schweiz noch nicht. Zudem kann ich schlecht abschätzen, wieviel man hier in der Schweiz an Rabatt aushandeln kann. Vom Hörensagen weiss ich, dass es kaum Rabatt gibt - in Deutschland waren dieses Frühjahr deutlich über 10% Rabatt drin.

2. Mai 2009

Startprobleme

Der heutige Tag ging schon richtig gut los.
Mehr oder weniger freiwillig bin ich nun Mitglied beim TCS (=ADAC-Pendant). Ich habe wohl am Donnerstag das Licht am Auto brennen lassen und heute früh ging überhaupt nichts mehr und mir blieb nichts anderes übrig als den TCS anzurufen, damit die Karre wieder flottgemacht wird.
Der Preis hat mich fast umgehauen. Ich muss mal ausrechnen, wie lange ich arbeite muss bis die kleine Vergesslichkeit wieder ausgeglichen ist. Dem Typ vom TCS war es sichtlich unangenehm, dass er mich um soviel "Stutz" erleichtern musste. Dafür bin ich nun aber Mitglied und "das nächste Mal ist dann umsonst". Ich habe eigentlich nicht vor, dort Stammkunde zu werden.

1. Mai 2009

Altpapiersammlung

Ich hasse die Art und Weise wie hier die Altpapiersammlung durchgeführt wird .... Altpapier wird alle zwei Monate abgeholt. Hierfür muss man es an der Strasse bereitstellen. Und zwar getrennt nach Papier und Kartonage. Und dann muss das Ganze noch gebündelt sein. In Papiertüten oder Kartons bereitgestelltes Altpapier wird nicht mitgenommen. Das ist jedesmal so ein Aufwand, alles zu sortieren und dann auch noch zu bündeln. Die schweizer Bündel schauen immer alle so akkurat abgezirkelt quaderförmig aus. Erst heute habe ich mich mal wieder mit der Bündelei abgeplagt, weil morgen früh die Abholung stattfindet. Wenn ich Papier bündle, dann ist das Bündel alles andere als quaderförmig. Wir fallen also immer durch hässliche Papierbündel auf :)
Ausserdem führt der Zeimonatsrhythmus zu einer stattlichen Ansammlung an Papier und Karton und zu einer ewigen Schlepperei.

Ich wünsche mir eine Tonne, in die man das Altpapier wirft. Oder einen Container am Werkhof (=Wertstoffhof), der die Entsorgung von Papier ermöglicht wann ich es loshaben will.

29. April 2009

Schweinegrippe

Bin ich eigentlich der einzige Mensch der (zumindest bisher) keine Angst vor der Schweinegrippe hat?
Bei uns im Büro war heute schon ernsthaft die Diskussion, ob man sich nicht besser mit Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel ausstatten sollte. Oder später zur Arbeit kommen, weil dann die Züge nicht mehr so voll sind.
Ich bin da wohl doch eher von der pragmatischen Sorte.

Wieso werden solche Themen von den Medien immer gleich gnadenlos ausgeschlachtet und die Menschen in Panik versetzt???

1. März 2009

Auto abzugeben

Mir blutet das Herz... ich werde mich tatsächlich von meinem 18 Jahre alten hellblauen Fiesta trennen *heul*

Wie es dazu kommt? Nun gut ... das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt. Bisher ist das Auto immer noch auf meine Mutter angemeldet und fährt daher mit Göppinger Kennzeichen rum. Vor einiger Zeit wurden wir nach dem Einkauf in Waldshut an der Grenze gründlich kontrolliert und dort wurde uns schon gesagt, dass man nicht dauerhaft mit einem deutschen Auto in der Schweiz herumfahren kann. Es ist völlig egal, ob einem das Auto gehört oder nicht. Wir konnten uns aber direkt an Ort und Stelle eine Zollbescheinigung kaufen, die das Fahren immerhin zwei Jahre lang erlaubt. Eigentlich dachten wir, der Fall hätte sich damit erledigt.
Nun kam aber Post vom kantonalen Strassenverkehrsamt. Das Auto ist nach ordnungsgemässer Fahrzeugprüfung (=TÜV) innert einer bestimmten Frist anzumelden, da gibt es nichts dran zu rütteln. Das Papier das wir vom Zoll haben erlaubt nur das zollfreie rumfahren *seufz* Für die Fahrzeugprüfung muss man übrigens das Auto vorher sorgfältig reinigen lassen - Motorwäsche, Unterbodenwäsche etc. Es gibt extra Werkstätten, die sich darauf spezialisiert haben. Dieser Aufwand für die alte Karre - ich denke auch, dass die Kontrolle um einiges strenger ausfällt als in D, man sieht hier keine uralten Autos rumfahren.

Nach einigem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man derzeit so günstig wie nie an ein neues Auto kommt und habe beschlossen, mich von dem alten Fiesta zu trennen. Zuerst hatte ich überlegt, meine Mutter die Abwrackprämie kassieren zu lassen. Der nächste Gedanke war, dass die Mehrwertsteuer in der Schweiz nur 7.6% beträgt. Eventuell lohnt es sich auch das Auto in D selbst zu kaufen (Autos sind in der Schweiz teurer als in D), es zu exportieren und die Differenz der Mehrwertsteuer zu kassieren.

Entschieden habe ich mich für einen neuen Fiesta. Die Entscheidung fiel relativ schnell, gesehen habe ich das Auto das erste Mal in der Fernsehwerbung und fand es da recht schnittig. Eine Probefahrt hat mich absolut überzeugt. Alternativ habe ich mich noch im Internet nach einem Polo oder A3 umgeschaut. Der Polo ist mir vom Aussehen her zu bieder und den A3 fand ich etwas teuer. Es ist unglaublich, was man beim Fiesta schon im Grundmodell alles an Ausstattung erhält, was man bei anderen Anbietern erst noch teuer dazukaufen muss. Wenn nun alles gut geht, dann bin ich ab Anfang April in einem nagelneuen Fiesta in der Farbe Hot Magenta unterwegs. *freu* Das Testauto war in dieser Farbe lackiert und das sah einfach chic und so wohltuend anders aus als das Einheitssilber, das derzeit auf den Strassen unterwegs ist. Wir konnten den Preis ganz gut verhandeln und somit wird mein alter Fiesta nicht abgewrackt sondern ich versuche ihn in D zu verkaufen. Immerhin hat er fast zwei Jahre TÜV, nur 120.000km und schaut innen noch aus wie neu.

14. Dezember 2008

Reisepass und Personalausweis

Mein Reisepass ist im November abgelaufen. Ich muss also einen neuen beantragen.
Zuständig ist hier die Deutsche Botschaft in Bern. Auf der Homepage wird man darauf hingewiesen, dass man nur mit Termin dort erscheinen kann. Termine sind ausserdem nur telefonisch vereinbar. Dann noch der Hinweis: "Leider beträgt die Wartezeit auf einen regulären Passtermin - bedingt durch die Einführung der Fingerabdrücke im Pass - derzeit ca. 10 Wochen" Die sprechen hier wohlgemerkt von der Wartezeit auf einen Termin - da hat man dann noch lange keinen neuen Pass in der Hand.

Ich habe zwecks Terminvergabe dort angerufen und konnte mir tatsächlich am 8. Januar sogar noch die Uhrzeit aussuchen zu der ich vorbeikommen will. Von wegen 10 Wochen Wartezeit. Am Telefon wurde mir auch schon mitgeteilt, was ich da alles an Unterlagen anschleppen muss. Das wäre: der alte Pass, das Antragsformular das man runterladen kann, die Abmeldebestätigung aus Deutschland, den Ausländerausweis, die Promotionsurkunde, ein biometrisches Passfoto, eine Geburtsurkunde sowie 130 Franken in bar.
Das Passfoto muss ich wohl irgendwo in Deutschland machen lassen ... in der Schweiz wissen sie sicher nichts davon, welche Merkmale das denn haben muss.
Was mich ziemlich annervt ist, dass man Fingerabdrücke abgeben muss, das sehe ich irgendwo überhaupt nicht ein. Und wenn ich nie wieder außerhalb Europas hinfahren/-fliegen kann. Aber ... ich brauche den Reisepass - denn wenn der Personalausweis ausläuft erhält man mit einem ausländischen Wohnsitz keinen neuen mehr. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als eine Menge Geld für etwas zu zahlen, das ich eigentlich gar nicht haben will.

7. Dezember 2008

Rohrfrei

Die Schweizer scheinen zu Verdauungsproblemen zu neigen. Diesen Eindruck erhält man jedenfalls, wenn man die Fernsehwerbung anschaut. Spätestens jeder dritte Spot dreht sich um Verdauig oder Verstopfig in jeglicher Form und natürlich die entsprechenden Mittelchen, Joghurts etc die Abhilfe schaffen sollen. Sehr appetitlich - gerade wenn man sich mit was zum Essen vor die Glotze gesetzt hat. Mein Lieblingswerbeslogan: "Verdauig guet, alles guet"
Die Probleme kommen sicher zu einem guten Teil von dem Brot das es hier zu kaufen gibt. (Darüber ist demnächst auch ein Blogeintrag fällig)

22. November 2008

Schnee Schnee Schnee ....

... ich liebe Schnee!
Mehr davon!!!!

30. Oktober 2008

Erster Schnee

Gestern abend sah es hier so aus:



Wach geworden bin ich heute, als der Hausmeister mit der Schneefräse unterwegs war. Es liegen ca. 10 cm Schnee *schön*

Gut, dass ich die Kakteen gestern nachmittag noch vom Balkon ins Warme gebracht habe.

Blöd, dass wir heute noch zu meinen Eltern fahren wollen mit einem Auto, das noch die Sommerreifen drauf hat. Auf dem Weg dorthin müssen wir ein Stück durch den Schwarzwald. Immerhin hat es aufgehört zu schneien.

25. Oktober 2008

Goldfisch vermisst

Es ist schon etwas her, als ich diese Bilder mit der Handy-Kamera aufgenommen habe.
Wir waren jenes Wochenende über in den Bergen und haben dem Pigniu-Stausee einen Besuch abgestattet.
Am Geländer auf der Staumauer habe ich diese Suchanzeige entdeckt:



Der Lag da Pigniu liegt wunderschön eingebettet in einem Tal des Vorderrheintals und wir hatten zudem herrliches Wetter.




Am Ende des Sees kommt man an einem der Wasserfälle vorbei, die in den See fließen.

2. Oktober 2008

Aus Freude am Rasen

Kaum bloggt man was über Rasen in der Schweiz, bekommt man auch schon Post von der Stadtpolizei Zürich .... 5km/h zu schnell ... macht 40 CHF ... man hat's ja ... *grummel*

21. September 2008

Rasen in der Schweiz

Man wundert bzw. ärgert sich ab und an mal darüber, dass in der Schweiz innerorts selten wirklich 50 km/h, sehr oft sogar langsamer als 45 km/h gefahren wird. Außerorts werden die erlaubten 80 km/h auch nicht immer erreicht. Man könnte nun meinen, der Schweizer hat es beim Autofahren sehr gemütlich - der wahre Grund für die Schleicherei sind aber die horrenden Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Als Beispiel für die Stafen für "Rasen" innerorts: 1-5 km/h 40 CHF, 6-10 km/h 120 CHF, 11-15 km/h 250 CHF und bei > 15 km/h kommt es zum Gerichtsentscheid. Sehr gerne wird direkt vor Ort abkassiert und wenn man nicht bezahlen kann, wird einfach das Auto als Pfand einbehalten.

Es ist also durchaus ratsam, sich den langsameren Geschwindigkeiten anzupassen. Für mich heißt das, dass ich morgens darauf achten muss, rechtzeitig das Haus zu verlassen. Im Gegensatz zu München oder Münster bin ich hier auf meinen Führerschein angewiesen :)

14. September 2008

Büchernotstand

Bücher sind in der Schweiz um einiges teurer als in Deutschland.
Mein Lösung für dieses Problem: ich stürme bei jedem Aufenthalt in D die Bahnhofs- bzw. Flughafenbuchhandlung und decke mich mit Lesestoff ein.

Neu entdeckt habe ich auch Tauschticket. Leider funktioniert das nur, wenn man eine Adresse in Deutschland hinterlegt. Um dieses Problem zu umgehen habe ich mich unter der Adresse meiner Eltern registriert und warte nun darauf, dass diese sich über den Missbrauch als "Sylvias Briefkasten und Packstation" beschweren. :)
Der Haken an der Sache ist, dass ich in der Zwischenzeit zwar schon einige Bücher selbst losgeschickt habe, die von mir gewünschten Bücher aber so lange bei meinen Eltern liegen bis ich da mal hinkomme um sie abzuholen... auch nicht wirklich ideal.