30. Dezember 2010

Endlich fertig

Endlich ist mein letztes Strickprojekt fertig geworden.

So sollte es aussehen:


Und so sieht es tatsächlich aus:


Das Stricken an sich ging relativ schnell, weil die Wolle recht dick ist und nur kraus rechts gestrickt wird. Zusammennähen und Besticken - das sind Dinge die ich NIE gerne mache. Deshalb lag die Decke schon ewig halb fertig herum.

30. Oktober 2010

Bookaholic

Wieso schaffe ich es nie, an der Buchhandlung im Bahnhof oder Flughafen einfach nur vorbeizugehen.
Das Resultat meines 1-tägigen Trainings in Frankfurt: 2 neue Bücher. Und das, obwohl das Bücherregal schon wieder aus allen Nähten platzt. Die Bücher stehen alle schon doppelreihig im Regal.
Bei Tauschticket stelle ich inzwischen nichts mehr rein, seit das Gebühren kostet und eine Tauschplattform für jeden möglichen Plunder geworden ist.
In letzter Zeit hatte ich ziemlich viele der alten Bücher zu meinen Eltern gekarrt wo sie dann von sämtlichen Familienmitgliedern geplündert wurden. Der Rest kam in die Bücherstube, die in dem Ort noch nicht so lange exisitert. Blöderweise muss die Bücherstube aus ihren Räumlichkeiten raus und wird in Zukunft viel weniger Platz zur Verfügung haben, also ist diese Absatzstelle auch schon wieder ausgereizt.

8. Mai 2010

Ziemlich erledigt

Ich habe die erste Woche im neuen Job hinter mich gebracht.

Am Montag hatte ich in Frankfurt "Welcome day". Da wurden alle neuen Mitarbeiter aus Deutschland und der Schweiz begrüsst und natürlich schon mit den ersten Schulungen beglückt. Eine sehr nette Geste fand ich, dass wir von der Personalabteilung einen Blumenstrauss erhalten haben.
Am Dienstag war ich dann in Lausanne um ein Studienzentrum zu besuchen das ich übernehmen werde. Dabei habe ich festgestellt, dass die Lücke zwischen passivem und aktivem Französischwortschatz doch sehr gross ist. Lesen und Verstehen geht noch super, nur das Reden fiel mir etwas schwer weil einfach die Vokabeln fehlen. Immerhin hat der Französisch-LK der ja doch schon ziemlich lange her ist doch seine Spuren hinterlassen. Danke, Didi.
Von Mittwoch bis Freitag war ich in Basel im Büro. Der Chef hat sich den ganzen Mittwoch Zeit genommen und mich von morgens bis abends mit Info zugeschüttet. Dazwischen gab es dann wieder irgendwelche Schulungen. Donnerstag und Freitag habe ich hauptsächlich damit verbracht, die riesige Liste an Trainings abzuarbeiten die ich absolvieren muss. Dafür haben sie dort ein recht geniales Online-System, man kann sich also jederzeit hinsetzen und selbständig die Trainings-Einheiten durcharbeiten. Sogar für den Blackberry kann man ein Training machen :)
Ja, Sylvia der Handy-Analphabet ist jetzt Besitzer eines Blackberrys. Mit dem Teil muss ich mich aber erst noch anfreunden, denn Telefone die mehr können als Telefonieren und SMS schreiben sind mir suspekt.

Nach der ersten Woche bin ich nun etwas platt - das war der Informations-Overkill. Bin gespannt was die nächste Woche bringt. Schön ist auf jeden Fall, dass ich hauptsächlich in der Schweiz unterwegs sein werde.

10. April 2010

Die Absage nach der Zusage

Ich habe mich wahrlich gequält mit der Entscheidung welchen der beiden Jobs ich denn nun annehmen soll. Und habe mich natürlich prompt falsch entschieden.

Weil alles vor dem Urlaub noch in trockene Tücher gebracht werden sollte erhielt ich von der Firma für die ich mich entschieden habe den Vertrag per E-Mail. Ich sollte ihn ausdrucken, unterschreiben und zurückschicken. Das habe ich auch gemacht und der unterschriebene Vertrag ging an dem Freitag bevor wir zum Flughafen mussten zur Post.

Ich hatte eigentlich gar nicht vor meine E-Mails während des Urlaubs anzuschauen. Donnerstags in der ersten Urlaubswoche kamen wir auf die Idee in einem Internet-Café zu schauen, ob es Geocaches in der Nähe gibt. Ich habe dann beschlossen, doch meinen GMX-Account zu öffnen und die Mails anzuschauen. Komischerweise hatte ich schon ein sehr seltsames Gefühl als ich gewartet habe bis GMX den Posteingang geladen hat.
Und da war sie die Mail: die Firma musste mir leider mitteilen, dass sie das Angebot zurückzieht. *Punkt*
Da sitzt du nun - tausende Kilometer entfernt und erhältst so eine Nachricht, nachdem du zum einen gedacht hast, dass alles in Ordnung und die Jobsuche erledigt ist und zum anderen ein anderes sehr gutes Jobangebot abgesagt hast. Ich konnte das überhaupt nicht glauben. Zuerst ziehen die dort so eine Show ab damit ich da unterschreibe und dann sowas.

Zum Glück habe ich die Jobsuche über GMX abgewickelt und ich hatte noch alle anderen E-Mails abgespeichert. So konnte ich die Telefonnummer der Personalverwaltung der anderen Firma raussuchen und ich bin dann sofort los und habe geschaut, dass ich irgendwo international telefonieren konnte. Ich habe dann nachgefragt ob das Jobangebot denn trotz meiner Absage noch gültig sei. Das musste natürlich erst abgeklärt werden und ich werde per E-Mail informiert.
Dieser Urlaubstag war gründlich versaut. Ich hatte eigentlich gar keine Lust mehr irgendwas zu unternehmen.

Am nächsten Tag waren wir dann nochmal in dem Internet-Café und ich habe die Nachricht erhalten, dass die Firma sich nach wie vor freuen würde wenn ich für sie arbeite. Damit habe ich eigentlich gar nicht gerechnet. Ich dachete, dass die Chance vielleicht bei 20% liegt und die Stelle längst an jemand anderen vergeben wurde. Ich bin dort auf meinem Stuhl rumgehüpft und habe mich so gefreut, dass ich fast angefangen hätte vor Erleichterung zu heulen.

Den Vertrag für diese Stelle habe ich schon von der Firma unterschrieben erhalten und habe ihn dann sofort diesen Dienstag zur Post gebracht. Ich hoffe, dass damit nun alles in Ordnung ist und ich die Jobsuche endgültig abhaken kann.
Immerhin habe ich nun 30 Tage Urlaub pro Jahr. Das ist für die Schweiz ein absoluter Luxus, normalerweise bekommt man hier nur 20 Tage.

19. März 2010

Bin dann mal weg...

So ... der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, die Reisetasche ist gepackt und ich verabschiede mich für zwei Wochen auf die Seychellen.
*freu*

16. März 2010

Luxusproblem

Es gibt Neues von meiner Jobsuche. Einige Zeit tut sich gar nichts und nun habe ich ein echtes Luxusproblem.

Ich war vor einigen Wochen zum Interview bei der weltgrössten Firma in meiner Branche. Das Interview war eines der ekligsten die ich je hinter mich gebracht habe. Ich wurde 1 1/2 Stunden lang nur mit Psychofragen bombardiert, stand die ganze Zeit mit dem Rücken zur Wand und wurde immer noch ein wenig mehr in die Ecke gedrängt. Das war sehr sehr unangenehm und ich hatte hinterher überhaupt kein gutes Gefühl, weil man keinerlei Feedback auf seine Antworten bekommen hat.
Es hiess dann zunächst, dass die Stelle intern besetzt wurde.

Letzte Woche war ich bei einer kleinen Pharmafirma zum Interview. Das Projekt ist sehr spannend, die Leute sind alle sehr sehr nett gewesen... das hatte einen richtig guten Eindruck gemacht.

Mein Dilemma ist nun, dass ich gestern einen Anruf von Firma Nr. 1 bekommen habe, dass sie mich nun doch gerne einstellen würden. Heute bekomme ich von meinem Personalrecruiter die Nachricht, dass Firma Nr. 2 sich morgen bei mir melden wird und mir ebenfalls ein Angebot unterbreiten möchte.

Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Z.B. 30 vs 20 Tage Urlaub. Überstunden werden ausbezahlt/abgefeiert vs Überstunden sind inklusive. 1 1/h Stunden einfache Fahrt nach Basel fahren oder 1h nach Zürich fahren. Psychointerview vs eines der nettesten Interviews die ich je gehabt habe.

WAS MACHE ICH DENN JETZT????? Ich will mich doch diesmal für das Richtige entscheiden.
Das Schlimme ist, dass einem niemand diese Entscheidung abnehmen kann.

Bis Freitag muss ich mich entschieden haben..... *seufz*

14. März 2010

Wer findet den Fehler?


Der Kalender neben meinem Schreibtisch hat eine eigene Zählweise für den Januar.

1. Februar 2010

Einfach mal gekündigt

Ich habe am Freitag meinen Job gekündigt. Und das, obwohl ich keinen neuen Job habe.
Eigentlich macht man sowas nicht.... ich habe aber inwzischen von der Firma so die Nase voll, dass ich das ziemlich spontan Freitag früh entschieden habe, gewissermaßen aus dem Affekt. Aber es war eben nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.
Freitag Nachmittag hatte ich dann schon ein etwas mulmiges Gefühl - aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Richtige getan habe.

Jetzt habe ich drei Monate Zeit was neues zu finden. Bestärkt in meinem Beschluss hat mich, dass ich ständig auf XING von Recruitern kontaktiert werde. Am Anfang habe ich diese Kontaktanfragen noch ignoriert, ich habe mich dann aber auf ein Vorstellungsgespräch letzte Woche eingelassen. Dieses lief auch sehr gut - bis die Sprache auf meine lange Kündigungsfrist kam, da hat man schon gesehen, wie denen die Kinnlade runtergeklappt ist. Wenn ich zum 1.3. dort hätte anfangen können wäre das sicher was geworden. Bei der Firma schauen sie jetzt, dass sie eine Möglichkeit finden, mich anderweitig unterzubringen. Und das, obwohl ich nicht selbst aktiv nach einem Job geschaut habe.

Dieses Wochenende habe ich nun damit verbracht meinen Lebenslauf sowohl auf Monster als auch auf Stepstone unterzubringen mit dem Resultat, dass mich heute drei Recruiter angerufen/angemailt haben und eines der Angebote sehr vielversprechend klingt.

Ich denke mal, dass ich das Ganze dann doch etwas lockerer angehen lassen kann. Auch für meine jetzige Stelle hat sich eine gewisse Gelassenheit breitgemacht.

19. Januar 2010

Zu Gast bei Mario Gomez

Ich habe heute nacht bei Mario Gomez übernachtet und werde dort heute abend wieder hingehen :)

Wie kommt es?
Diese Woche bin ich wieder in Backnang bei Stuttgart und habe beschlossen, dieses Mal dort im Hotel zu übernachten. Auf der Backnang-Homepage findet man dann das Hotel "Alte Vogtei". Der Link zum Hotel hat zuerst nicht funktioniert und über Google bin ich dann zu diesem Zeitungsartikel gekommen.
Das Hotel ist übrigens richtig schön und liegt mitten in der Altstadt.

Eigentlich müsste ich noch die "Bayern"-Single von den Toten Hosen mit der Songzeile "Wir würden nie zum FC Bayern München gehen!" im Hotel hinterlegen.

5. Januar 2010

Meine Fische

Dadurch dass ich in letzter Zeit so viel unterwegs war habe ich leider mein Aquarium etwas vernachlässigen müssen.
Die Pflanzen hatten nun jede Menge Zeit alles zuzuwuchern (das Exemplar hinten in der Mitte wächst besonders schnell...) und so habe ich einen Eimer voll Grünzeug enfernt. Nun haben die Fische wieder richtig Platz zum Schwimmen und man sieht sie auch alle wieder :)

Letzten Sommer musste ich alles neu machen, nachdem das alte Becken plötzlich undicht war. Nach der Neueinrichtung habe ich diese Fotos gemacht:



Nach der Gärtnerei schaut es jetzt wieder ähnlich aus.
Als Besatz habe ich 9 Zebrabärblinge, Amanogarnelen (sieht man auf den Fotos leider nicht), eingeschleppte kleine Schnecken sowie einen Antennenwels (sieht man leider auch nicht, da er sich in der Wurzel versteckt hat). Der Antennenwels hat seit Silvester auch einen Namen: meine Schwester meinte, dass er aussieht als ob er Walter heissen würde.

Nachdem das "neue" Aquarium nun ein halbes Jahr Zeit hatte sich richtig einzufahren werde ich demnächst noch eine neue Fischart einsetzen. Guppies fände ich recht schön, leider vermehren diese sich so stark.

2. Januar 2010

Altes Hobby neu entdeckt

Als ich noch in der Schule war habe ich unheimlich viel gestrickt und hatte jede Menge selbstgestrickter Pullis im Schrank liegen. Damals gab es auch noch richtig schöne Strickzeitschriften mit ausgefallen Modellen, ich habe z.B. jede Ausgabe der Diana gekauft. Je komplizierter das Muster, um so besser - nur glatt rechts Stricken hat mich unendlich gelangweilt. Mein absoluter Lieblingspulli war aus lila Baumwollgarn und hatte ein recht schwieriges Zopf- und wabenförmigem Muster.
Damals war die Wolle auch noch nicht so teuer. Ich habe ein einziges Mal das Experiment gemacht, Wolle bei Rödel zu kaufen. Die war zwar nicht so teuer, dafür war die Qualität nicht gut (wie gesagt, das ist inzwischen über 20 Jahre her). Der Pulli war nach dem ersten Tragen und Waschen doppelt so lang und breit wie vorher. Da ärgert einen dann die viele Arbeit die man in so einen Pulli investiert hat. Dann habe ich in Göppingen einen Wollmarkt entdeckt, der ziemlich billige Wolle hatte. Das war zwar zweite Wahl, dafür hatten sie dort immer besondere Wolle. Schöne Farben, auch mal was ausgefalleneres mit Fransen, Silberfäden etc und die Qualität war spitze. Ich habe von diesen Pullis immer noch welche im Schrank, weil ich mich von Selbstgemachtem so schlecht trennen kann.
Vorletztes Jahr hat mich im Laden Schachenmayr Regia (Sockenwolle) angelacht und ich habe das alte Nadelspiel hervorgeholt und habe meiner Schwester zum Geburtstag Socken gestrickt, weil sie Wollsocken liebt. Das hat sich dann zu einer ganzen Industie entwickelt - plötzlich wollte jeder aus der Familie selbergestrickte Socken haben. Und meist wurde dann gleich nach einem zweiten oder dritten Paar gefragt.
Diese Wünsche habe ich alle erfüllt, da ich sehr gerne stricke. Ausserdem hat man neben dem Fernsehen schön was zu tun, und es hat etwas Meditatives.

Diesen Herbst war mir das ewige Sockenstricken dann doch zu langweilig und ich habe in einer Wohnzeitschrift eine Anleitung für ein Plaid gesehen, das sicher gut in unser Wohnzimmer passen würde. Man benötigt hierfür Loanda von Schachenmayr. Hier in der Nähe wüsste ich keinen Laden in dem man Schachenmayr Wolle zu kaufen bekommt, also habe ich mich auf die Suche nach einem Wollversand gemacht und einen Shop bei eBay entdeckt, der die Wolle sogar günstiger als im Laden verkauft.
Das Muster ist zwar etwas eintönig, da die gesamte Decke kraus rechts gestrickt wird, aber dafür ist die Wolle sehr dick und man bekommt mit 38 Maschen und 76 Reihen ein 50x50cm grosses Quadrat.
So soll das Ganze dann mal aussehen:

Das Bild zeigt leider nicht, dass Loanda langhaarig ist. Zum Stricken darf man keine schwarzen Jeans anziehen, die sind hinterher voll mit Wollfusseln. Ich hoffe, dass das fertige Plaid nicht so fürchterlich haart.
Im Moment graut es mir schon vor dem Moment wo die Strickarbeit erledigt ist und es ans Zusammennähen der einzelnen Teile geht. Fäden vernähen und Zusammennähen habe ich noch nie gerne gemacht, dafür habe ich einfach keine Geduld. Für dieses Plaid werden immer 4 Quadrate aneinandergestrickt, d.h. man nimmt die Maschen für das nächste Quadrat aus der Seitenkante des vorherigen auf. Das reduziert zwar die Anzahl der Quadrate die zusammengenäht werden wollen, es bleiben aber doch noch einige Kanten übrig. Ich freue mich aber schon auf das fertige Ergebnis - die Farben machen sich sicher gut zu unserem hellen Sofa und dem anthrazitgrauen Fliesenboden.